<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.loghound.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518</id><updated>2012-04-30T20:38:02.956+02:00</updated><category term='inside polyoinos'/><category term='Meinung'/><category term='Wissen + Spekulation'/><category term='Phantastik'/><title type='text'>polyoinos - Blog</title><subtitle type='html'>Mit Worten Welten schaffen ...</subtitle><link rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.phpfeeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http:///www.polyoinos.de/blog/start1_files/blogRSS.php'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php'/><link rel='hub' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6215728839868214518/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25&amp;orderby=published'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>182</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-483711779057451135</id><published>2012-04-30T20:15:00.000+02:00</published><updated>2012-04-30T20:38:02.981+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='inside polyoinos'/><title type='text'>Honorary Doctorship</title><content type='html'>Im Rahmen des Tolkien-Seminars an der Friedrich-Schiller-Universit&amp;auml;t zu Jena wurde mir am vergangenen Samstag der Doctor of Philosophy (Honoris Causa) der Dwarvish University of the Blue Mountains f&amp;uuml;r langj&amp;auml;hrige au&amp;szlig;erordentliche "Services to the Tolkien Community" verliehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img class="imageStyle" alt="IMG_20120430_134415" src="http://www.polyoinos.de/blog/start_files/img_20120430_134415.jpg" width="519" height="389" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte nicht die geringste Ahnung davon und bin schlicht &amp;uuml;berw&amp;auml;ltigt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nat&amp;uuml;rlich ist das kein normaler Dr. h.c., aber die Ehrung wird mit der gleichen Ernsthaftigkeit vorgenommen und ist wirklich eine solche - eben eine besondere Ehre, &amp;uuml;ber die ich mich unglaublich freue. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herzlichen Dank dem Committee!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-483711779057451135?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=483711779057451135' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=483711779057451135' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=483711779057451135'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=483711779057451135'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=483711779057451135' title='Honorary Doctorship'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-7824503348703792666</id><published>2012-03-01T12:42:00.000+01:00</published><updated>2012-03-01T13:03:27.287+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Phantastik'/><title type='text'>Vom Wert der Übertreibungen</title><content type='html'>Das hervorstechendste Wesensmerkmal der Phantastik sind gar nicht diese ollen Monstren, Raumschiffe und Zauberer an sich. Hervorstechend ist vielmehr die &amp;Uuml;bertreibung, die sich in diesen Bildern vom Monster und vom Zauberer ausdr&amp;uuml;ckt. Nur ziehe ich vor, aus dem negativen Begriff der &amp;Uuml;bertreibung die Zuspitzung zu machen. Die Phantastik spitzt in ihren Berichten vom Unm&amp;ouml;glichen zu und bringt die Dinge auf den Punkt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am eindeutigsten ist dies in der Science Fiction zu sehen. Wenn in der SF beispielsweise technische M&amp;ouml;glichkeiten skizziert werden, indem eine Geschichte von einem Unsterblichkeitsserum berichtet, so wird anhand dieses mehr oder weniger abwegigen Beispiels beim Leser oder Zuschauer das nicht im Geringsten abwegige Nachdenken um den Sinn und Wert des Lebens und des Sterbens angesto&amp;szlig;en. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch auch die Zuspitzungen der Fantasy bringen Dinge auf den Punkt, die im realen Leben von Bedeutung sind. Wenn etwa eine Fantasygeschichte ganz selbstverst&amp;auml;ndlich davon ausgeht, dass der Mensch eine unsterbliche Seele hat und diese ganz konkreten Gefahren ausgesetzt ist, so kann das Fragen im Bereich des Glaubens ebenso aufwerfen wie im Bereich der Psychologie und der pers&amp;ouml;nlichen ethischen Einstellungen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align:center;"&gt;&lt;img class="imageStyle" alt="CIMG1334 - Arbeitskopie 2" src="http://www.polyoinos.de/blog/start_files/cimg1334---arbeitskopie-2.jpg" width="340" height="324" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align:left;"&gt;Die Bedeutung der &amp;Uuml;bertreibung in der Phantastik besteht nicht darin, von Todesstrahlen zu erz&amp;auml;hlen, die ganze Welten ausradieren k&amp;ouml;nnen und auch nicht darin, von muskelbepackten K&amp;auml;mpfern zu berichten, die einen rasenden Stier mit der linken Hand niederringen. Der Sinn der &amp;Uuml;bertreibung besteht darin, Situationen zuzuspitzen wie sie in der Realit&amp;auml;t nicht vorkommen k&amp;ouml;nnen und Spotlights zu entz&amp;uuml;nden, die Sachverhalte ausleuchten, um daraus Schl&amp;uuml;sse ziehen zu k&amp;ouml;nnen, die in der Realit&amp;auml;t Bedeutung annehmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss allerdings einr&amp;auml;umen, dass man den obigen Absatz in der Tat vor allem einer ganzen Reihe von Regisseuren und Autoren ins Stammbuch schreiben sollte, die den Hokuspokus gedankenlos, nach&amp;auml;ffend, phantasiearm, oberfl&amp;auml;chlich und um seiner selbst willen einsetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spotlights entz&amp;uuml;nden zu wollen, steht im Mittelpunkt der phantastischen Erz&amp;auml;hlung. Und dazu eignen sich B&amp;uuml;cher, Filme oder auch Computerspiele aus dem Bereich der Phantastik besser als alle anderen Genres. In der Phantastik besteht n&amp;auml;mlich die M&amp;ouml;glichkeit, sich von den Vorgaben der realen Welt zu l&amp;ouml;sen und eigene Welten zu erschaffen. Welten, die genau so eingerichtet sind, wie es die Autoren f&amp;uuml;r ihre Erz&amp;auml;hlzwecke haben m&amp;ouml;chten. Der britische Dichter W. H. Auden sagte &amp;uuml;ber die Welten, die die Phantasten erschaffen: &amp;bdquo;Aus ihnen k&amp;ouml;nnen wir alle Dinge verbannen, die wir nicht f&amp;uuml;r heilig, wichtig oder zauberhaft halten&amp;ldquo; (Auden 44, meine &amp;Uuml;bersetzung). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nat&amp;uuml;rlich m&amp;uuml;ssen die Autorinnen und Autoren dabei in einem glaubw&amp;uuml;rdigen Rahmen bleiben, und das erreichen sie nur, wenn sie sich an Prinzipien der Logik, der Folgerichtigkeit und der Nachvollziehbarkeit orientieren, wie wir sie aus der Realit&amp;auml;t kennen. F&amp;uuml;r ihre Geschichten gilt allgemein, was ich schon zur Fantasy sagte: Innerhalb der Geschichten besteht ein Wahrheitsanspruch, die Geschichten m&amp;uuml;ssen in sich stimmig sein. Dann aber stehen ihre  Handlungen zwar au&amp;szlig;erhalb des vergleichsweise engen Rahmens den unsere Realit&amp;auml;t bietet, aber ihre phantastischen Metaphern, ihre irrealen Zuspitzungen stehen f&amp;uuml;r Probleme und Erfahrungen, die wir aus der Realit&amp;auml;t kennen und leuchten diese aus. Und die &amp;Uuml;bertreibung bildet den Scheinwerfer, die Zuspitzung ist das Flutlicht, das unser Denken mit neuen Ideen &amp;uuml;berschwemmt &amp;hellip;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser kleine Text ist einem Vortrag entnommen, den ich morgen halte. In diesem Sinne, bis morgen Abend, Freitag, 2.3.2012, 18 Uhr, Buchhandlung Lehmkuhl in Witten, Marktstra&amp;szlig;e 5: Vortrag, &lt;a href="http://www.lehmkul-witten.de/index.php?view=details&amp;id=3%3AFantasy+und+andere+Wolkenkuckucksheime&amp;option=com_eventlist&amp;Itemid=21" rel="external"&gt;Fantasy und andere Wolkenkuckucksheime&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-7824503348703792666?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=7824503348703792666' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=7824503348703792666' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=7824503348703792666'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=7824503348703792666'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=7824503348703792666' title='Vom Wert der Übertreibungen'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-7853375893528544324</id><published>2012-02-17T11:34:00.000+01:00</published><updated>2012-02-17T11:46:04.413+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meinung'/><title type='text'>Der Wortlaut jener Rede von Angela Merkel zum Rücktritt von Christian Wulff, die sie dann doch nicht hielt</title><content type='html'>Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mit gro&amp;szlig;em Bedauern nehme ich mal wieder den R&amp;uuml;cktritt eines Bundespr&amp;auml;sidenten zur Kenntnis. Er war doch ganz nett. Und h&amp;uuml;bsch anzuschauen &amp;hellip; besonders seine Frau Bettina. Ist doch schade drum, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr noch aber erf&amp;uuml;llt mich mit Bedauern, was f&amp;uuml;r einen Aufstand Presse und Bev&amp;ouml;lkerung um den Mann und sein Leben gemacht haben, und zwar immer wieder mit Verweis auf das Amt. Ich bitte Sie doch sehr. Und richte folgende Frage an Ihr Gewissen: Lohnte das? All die Unruhe um den Bundespr&amp;auml;sidenten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;L&amp;acute;&amp;eacute;tat c&amp;acute;est moi - der Staat bin ich. Ist es denn wirklich wichtig, wer unter mir Bundespr&amp;auml;sident ist? Oder Bundestagspr&amp;auml;sident? Bundesverfassungsrichter? Papst? Sind doch alles sowieso nur meine Erf&amp;uuml;llungsgehilfen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und an mir wissen Sie, was Sie haben und k&amp;ouml;nnen auch gewiss sein, dass mir niemals irgendwelche Skandale und Skand&amp;auml;lchen Ungemach bereiten werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lehnen Sie sich also zur&amp;uuml;ck, lassen Sie sich &amp;uuml;berraschen, wen ich jetzt zum Pr&amp;auml;sidenten machen werde und st&amp;ouml;ren Sie nicht l&amp;auml;nger meine Kreise. Danke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott sch&amp;uuml;tze mich, guten Tag. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-7853375893528544324?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=7853375893528544324' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=7853375893528544324' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=7853375893528544324'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=7853375893528544324'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=7853375893528544324' title='Der Wortlaut jener Rede von Angela Merkel zum Rücktritt von Christian Wulff, die sie dann doch nicht hielt'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-7824904923685869949</id><published>2011-10-19T14:38:00.000+02:00</published><updated>2011-12-15T12:04:13.017+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Phantastik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='inside polyoinos'/><title type='text'>Vom Tod, eine Anthologie - Aufruf zum Schreiben</title><content type='html'>Ja, die RingCon sie macht vorher Arbeit und dann kommt man mit noch viel mehr zur&amp;uuml;ck. Aber vieles davon macht sehr viel Spa&amp;szlig;, so auch dieses hier: ein Aufruf, eine Geschichte &amp;uuml;ber den Tod zu verfassen. Und zwar in der Form, dass der Tod als Handelnder in irgendeiner Form vorkommt. Lust drauf?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Friedhelm Schneidewind und ich legen einen neuen Kurzgeschichtensammelband in der Reihe "Edition Stein und Baum" auf. Das haben wir schon zwei Mal gemacht, und es sind wirklich sch&amp;ouml;ne B&amp;uuml;cher dabei herausgekommen. Das wird sicher auch dieses Mal der Fall sein. Machen Sie doch mit und senden Sie uns eine Geschichte ein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier die n&amp;ouml;tigen Infos:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align:right;"&gt;&amp;raquo;Du bist der Rechte, du holst den Reichen wie den Armen&lt;br /&gt;ohne Unterschied, du sollst mein Gevattersmann sein.&amp;laquo;&lt;br /&gt;aus &amp;raquo;Der Gevatter Tod&amp;laquo;, ein M&amp;auml;rchen der Brüder Grimm&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align:left;"&gt;VOM TOD&lt;br /&gt;Um Liebe, Leidenschaft und Tod drehen sich viele der besten Werke in Literatur, Film, Musik und anderen Kunstformen. Und nicht selten taucht er oder sie in Person auf, in der Fantasy-Literatur beispielsweise bei Terry Pratchett, Cornelia Funke, Joanne K. Rowling und Fritz Leiber, in Kino und Fernsehen nicht erst im 1998 &amp;raquo;Rendezvous mit Joe Black&amp;laquo; und 1960 im DE FA-Film &amp;raquo;Gevatter Tod&amp;laquo; nach dem M&amp;auml;rchen der Brüder Grimm, sondern auch schon in frühen Filmen und sogar in der Werbung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die M&amp;auml;rchen und Sagen mit dem handelnden Tod als Person sind unz&amp;auml;hlbar, im Decamerone taucht er ebenso auf wie in vielen Kunstm&amp;auml;rchen, in der Bildenden Kunst ist er sp&amp;auml;testens seit den mittelalterlichen Totent&amp;auml;nzen h&amp;auml;ufig dargestellt,&lt;br /&gt;und er taucht in vielen Liedern auf wie etwa in &amp;raquo;Der Tod und das M&amp;auml;dchen&amp;laquo;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;VOM TOD als Person also sollen die Geschichten handeln, die wir suchen, für unsere Anthologie, die im Herbst 2012 erscheinen soll. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align:center;"&gt;&lt;img class="imageStyle" alt="Eingang — po_de (228 E-Mails)" src="http://www.polyoinos.de/blog/start_files/eingang-2014-po_de-0028228-e-mails0029.jpg" width="312" height="423" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align:left;"&gt;Ablauf: &lt;br /&gt;Einsendung wenn m&amp;ouml;glich bisher unver&amp;ouml;ffentlichter Texte an den Verlag (s. u.) bis zum 30.03.2012 &amp;ndash; Auswahl durch die Herausgeber Friedhelm Schneidewind und Frank Weinreich bis Ende Mai 2012 &amp;ndash; Lektorat bis Ende Juli 2012 &amp;ndash; Buchvorstellung Herbst 2012.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bedingungen: Die Urheberrechte verbleiben bei den AutorInnen, der Verlag erwirbt das Recht des Abdrucks in der Anthologie. Honorar gibt es ab dem 1000. verkauften&lt;br /&gt;Exemplar. AutorInnen k&amp;ouml;nnen Bücher mit einem Rabatt von 30 % erwerben; &lt;em&gt;sie verpflichten sich, mindestens 10 Exemplare abzunehmen&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verlag der Villa Fledermaus&lt;br /&gt;Verlag und Produktionsgesellschaft Helen Schneidewind &amp;ndash; Villa Fledermaus&lt;br /&gt;Sitz: Villa Fledermaus &amp;middot; A uf der Adt 14 &amp;middot; 66130 Saarbrücken&lt;br /&gt;Schlossgasse 51 &amp;middot; 69502 Hemsbach (Deutschland/Germany)&lt;br /&gt;Tel. 06201 4709292 &amp;middot; Fax 06201 4709293&lt;br /&gt; &lt;a href="www.villa-fledermaus.de" rel="external"&gt;www.villa-fledermaus.de&lt;/a&gt; &amp;middot; &lt;a href="www.stein-und-baum.de" rel="external"&gt;www.stein-und-baum.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-7824904923685869949?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=7824904923685869949' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=7824904923685869949' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=7824904923685869949'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=7824904923685869949'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=7824904923685869949' title='Vom Tod, eine Anthologie - Aufruf zum Schreiben'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-538834596494661164</id><published>2011-10-17T17:16:00.001+02:00</published><updated>2011-10-17T20:56:00.434+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='inside polyoinos'/><title type='text'>Die gelungene Überraschung: unser neues Buch "Zwischen den Spiegeln"</title><content type='html'>Es war ein arbeitsamer Sommer ... mehr kann ich als Entschuldigung f&amp;uuml;r das verwaiste Blog nicht anf&amp;uuml;hren. Aber gerade komme ich von der RingCon zur&amp;uuml;ck und muss Ihnen jetzt unbedingt davon erz&amp;auml;hlen, wie uns die &amp;Uuml;berraschung mit dem letzten Buchprojekt gelungen ist, mit "Zwischen den Spiegeln. Neue Perspektiven auf die Phantastik", das am Freitag erschienen ist und auf der RingCon dem Publikum und einem v&amp;ouml;llig erstaunten Friedhelm Schneidewind vorgestellt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align:center;"&gt;&lt;img class="imageStyle" alt="zwischen_den_spiegeln_alle_bilder" src="http://www.polyoinos.de/blog/start_files/zwischen_den_spiegeln_alle_bilder.jpg" width="464" height="279" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align:left;"&gt;Denn es ist letztlich sein Buch, ein Buch f&amp;uuml;r einen bedeutenden Forscher, von dem wir bef&amp;uuml;rchten mussten, dass er bald nicht mehr unter uns sein w&amp;uuml;rde, und der auch jetzt und in Zukunft unter dem Damoklesschwert des Krebses leben muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit plaudere ich nichts aus, was Friedhelm nicht recht w&amp;auml;re. Denn er selbst hat vor einem Jahr auf der RingCon seine Krebserkrankung in offensiver Weise &amp;ouml;ffentlich gemacht und steht auch jetzt jederzeit dazu, was nicht einer gewissen Beispielhaftigkeit entbehrt, mit diesem immer noch mit einem Tabu versehenen Thema umzugehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf eben dieser RingCon 2010 setzten sich Julian Eilmann und Oliver Bidlo ziemlich geschockt zusammen, und &amp;uuml;berlegten, wie man Friedhelm in so einer Situation helfen k&amp;ouml;nnte. Nun, jeder auf seine Weise eben. Und unsere Weise, die der Schreiberlinge, ist nun mal das Schreiben. Schnell war die Idee geboren, Friedhelm eine Festschrift zu widmen, und ich freue mich sehr, dass Julian und Oliver sofort an mich dachten (letztes Jahr war ich das erste Mal nicht auf der Con), ihnen bei der Arbeit als Herausgeber, Lektor und Autor zu helfen. Geschriebene Worte sind die W&amp;auml;hrung, in der wir uns mit der Welt verst&amp;auml;ndigen, und so sollten es auch geschriebene Worte sein, die Friedhelm zur Seite stehen w&amp;uuml;rden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In erster Linie nat&amp;uuml;rlich als Trost und zum Mut machen. Als Beweis, dass seine Freunde an seiner Seite stehen. Aber durchaus auch praktisch, denn alle Beteiligten verzichten auf jegliche Einnahmen, so dass alles, was das Buch erwirtschaftet, auf Friedhelms Konto &amp;uuml;berwiesen wird. F&amp;uuml;r uns Freiberufler ist Krankheit n&amp;auml;mlich immer mindestens eine doppelte Belastung: Zum Kranksein tritt der Verdienstausfall hinzu. (Versicherungen? Ja klar. Verdienen Sie erst einmal ausreichend, um das angemessen versichern zu k&amp;ouml;nnen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In erster Linie aber soll der Band Friedhelms Schneidewind Arbeit als Autor und Forscher ehren. Seine B&amp;uuml;cher und Artikel, aber auch Kurzgeschichten, Lieder und Theaterst&amp;uuml;cke &amp;uuml;ber Phantastik gehen in die Dutzende und stellen einen wichtigen Beitrag zum Fundus der Phantastik dar wie auch zur Forschung &amp;uuml;ber das Genre. Die Drohung, dass diese Stimme verstummen k&amp;ouml;nnte, machte uns wieder klar, wie sehr alle Arbeit rund um die Kunst und Literatur von den Individuen getragen wird, die sie verrichten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meiste Arbeit heutzutage wird in Teams erledigt, und das ist nicht nur n&amp;ouml;tig und angemessen, sondern kommt auch unserem Wesen als Menschen entgegen. Kreative arbeiten nat&amp;uuml;rlich auch in Teams, aber ein Gutteil ihrer Arbeit ist doch eine ganz individuelle Leistung des Sch&amp;ouml;pfens, des genauen Durchdenkens, der einsamen Geistesblitze und analytischen Schritte. Umso auff&amp;auml;lliger ist dann die L&amp;uuml;cke, wenn jemand nicht mehr da ist, an dessen Geistesblitze man sich gew&amp;ouml;hnt hat. Soweit ist es jetzt, nach erst einmal erfolgreicher Therapie, zum Gl&amp;uuml;ck bei Weitem noch nicht, doch erschien uns die Situation dringlich, diese Stimme zu ehren und ihm in unserer W&amp;auml;hrung zu zeigen, was wir von ihm halten, solange er noch da ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das sahen die Freunde, die wir ansprachen und um Mitarbeit an dem Buch baten, genauso. (Eine Aufstellung der Autorinnen und Autoren sowie des Inhaltes finden Sie in diesem &lt;a href="start.php" rel="external" title="polyoinos: Blog:Neues Buch erschienen: Zwischen den Spiegeln"&gt;Blogbeitrag&lt;/a&gt;.) Und damit ging eine echte Geheimoperation los. Denn eines war klar: Es sollte eine &amp;Uuml;berraschung werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was gar nicht so leicht ist, wenn alle Beteiligten gute Freunde des zu &amp;Uuml;berraschendne sind. Konspirativer Mailverkehr musste unter Verschluss gehalten werden, vorbereitende Sitzungen mussten im Untergrund abgehalten werden, und wenn wir jemandem aus unserem Bekanntenkreis von dem Vorhaben erz&amp;auml;hlten, so mussten wir ihn danach t&amp;ouml;ten. Besonders lustig fand ich, dass Julian, wenn er mir eine Mail schrieb, immer dreifach checkte, dass die wirklich an mich ging, denn Frank beginnt ja mit den gleichen Buchstaben wie Friedhelm. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spannend wurde es besonders, als das Programm der RingCon 2011 online ging, denn dort war ja die Buchvorstellung angek&amp;uuml;ndigt. Und Friedhelm, interessierter Freund, der er ist, wollte nat&amp;uuml;rlich wissen, was wir denn da f&amp;uuml;r ein Projekt vorstellen w&amp;uuml;rden. Es war eine Zeit der Ausfl&amp;uuml;chte und des Leugnens und man wagte kaum mehr, das Klingeln des Telefons zu bedienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und er hat bis zum Schluss nix gemerkt! Sie k&amp;ouml;nnen sich kaum vorstellen, was f&amp;uuml;r einen Spa&amp;szlig; es gemacht hat, im Beethoven-Saal des Maritim zu stehen, Friedhelm unten im Publikum, das Buch hochzuhalten und es ihm zu widmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh, er war ger&amp;uuml;hrt. Seine Freude allein w&amp;auml;re es schon Wert gewesen, das Buch gemacht zu haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir am Schreibtisch sitzen und etwas schreiben, dann tun wir das immer mit ganzem Ernst und der &amp;Uuml;berzeugung, das Richtige zu tun. Manchmal aber bekommt man eine ganz unmittelbare Best&amp;auml;tigung, dass das auch wirklich geklappt hat ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-538834596494661164?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=538834596494661164' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=538834596494661164' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=538834596494661164'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=538834596494661164'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=538834596494661164' title='Die gelungene Überraschung: unser neues Buch &amp;quot;Zwischen den Spiegeln&amp;quot;'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-3248031357123284665</id><published>2011-10-17T16:26:00.001+02:00</published><updated>2011-10-17T20:55:59.183+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Phantastik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='inside polyoinos'/><title type='text'>Neues Buch erschienen: Zwischen den Spiegeln</title><content type='html'>Es ist ein neues Buch im Oldib-Verlag erschienen, an dem polyoinos als Herausgeber und Autor beteiligt war: &lt;em&gt;Zwischen den Spiegeln. Neue Perspektiven auf die Phantastik&lt;/em&gt;. Es enth&amp;auml;lt neun Aufs&amp;auml;tze zur Phantastik im Allgemeinen sowie Tolkien im Besonderen, die vor allem eines vereint: Sie spiegeln die Arbeitsgebiete wieder, die &lt;a href="http://www.friedhelm-schneidewind.de/" rel="external"&gt;Friedhelm Schneidewind&lt;/a&gt; besch&amp;auml;ftigen. Denn dieses Buch ist vor allem eine Festschrift f&amp;uuml;r ihn, f&amp;uuml;r einen bedeutenden Phantastikforscher, dessen schwere Erkrankung uns vor einem Jahr wieder einmal zeigte, dass Forschung besonders an den forschenden Personen h&amp;auml;ngt, und den wir deshalb mit diesem Buch ehren und auch Trost und Hoffnung spenden wollten. Zur Entstehungsgeschichte des Bandes, die von traurig bis zu komisch reichte, gibt es hier einen eigenen &lt;a href="start.php" rel="external" title="polyoinos: Blog:Die gelungene Überraschung: unser neues Buch &amp;#34;Zwischen den Spiegeln&amp;#34;"&gt;Blogbeitrag&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu ist es uns gelungen, Freunde zusammenzutrommeln, die alle gerne - und mit Herzblut - dazu beigetragen haben, einen w&amp;uuml;rdigen Sammelband auf die Beine zu stellen. Das ergab eine Autorenmischung von frischen jungen Autoren, wie Sebastian Kleinen, der hier seine erste Publikation vorlegt, bis zu alten und im Genre bestens bekannten Hasen, wie Helmut Pesch oder Thomas Honegger. T&amp;uuml;pfelchen auf dem i war der unsch&amp;auml;tzbare Beitrag von Anke Eissmann, die das Cover entworfen und jeden einzelnen Beitrag mit einem eigens gezeichneten Bild eingeleitet hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nat&amp;uuml;rlich k&amp;ouml;nnen Sie von mir hier nichts anderes erwarten als einen Lobpreis des Buches, aber ich glaube, der ist berechtigt und weise deshalb mit nicht geringem Stolz auf den Band hin. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Worum es im Einzelnen geht? Das erfahren Sie in dem folgenden Auszug aus der Einleitung:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Frank Weinreich&lt;/strong&gt; (ich wei&amp;szlig;, der Esel nennt sich selbst zuerst, aber meiner ist nun mal der erste Beitrag in dem Buch ...) untersucht in &lt;em&gt;Die Pole der Fantasy&lt;/em&gt; die Bandbreite des Genres Fantasy hinsichtlich ihrer Wirkung am Beispiel des von &lt;a href="http://www.tolkiensociety.org/tolkien/" rel="external"&gt;J.R.R. Tolkien&lt;/a&gt; ins Spiel gebrachten Begriffes der Verzauberung - enchantment (&lt;em&gt;On Fairy Stories, OFS&lt;/em&gt; 14) -, die Genrewerke auszul&amp;ouml;sen verm&amp;ouml;gen. Er zeigt dabei eine Entwicklung der Fantasy auf, die sich von Tolkiens Prinzip der Verzauberung entfernt und stattdessen einen zunehmend realistischen Ansatz verfolgt, der seinen derzeitigen H&amp;ouml;hepunkt in den B&amp;uuml;chern &lt;a href="http://www.joeabercrombie.com/" rel="external"&gt;Joe Abercrombies&lt;/a&gt; findet, dem es auf die Verzauberung seiner Leser &amp;uuml;berhaupt nicht mehr anzukommen scheint. Da aber Fantasy eine spielerische Suche darstellt, die Bed&amp;uuml;rfnisse des Menschen nach Sinn und einer h&amp;ouml;heren Ordnung zu befriedigen, droht das Genre auf diesem Wege, seinen urspr&amp;uuml;nglichen Charakter grundlegend zu wandeln. Dass dies trotz aller Weiterentwicklung und Modernisierung von Erz&amp;auml;hlweisen und -themen nicht zwangsl&amp;auml;ufig so sein muss, und dass Fantasy ihre Leserinnen und Leser weiterhin in zauberhafte Reiche zu entf&amp;uuml;hren vermag, zeigt Weinreich abschlie&amp;szlig;end am Beispiel der Werke &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andrzej_Sapkowski" rel="external"&gt;Andrzej Sapkowskis&lt;/a&gt; und seines &lt;em&gt;Geralt&lt;/em&gt;-Zyklusses auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Anja St&amp;uuml;rzer&lt;/strong&gt; zieht in Wormtongue und Wormtail einen Vergleich zwischen Tolkiens &lt;em&gt;Lord of the Rings&lt;/em&gt; und &lt;a href="http://www.jkrowling.com/de" rel="external"&gt;Joanne K. Rowlings&lt;/a&gt; &lt;em&gt;Harry Potter&lt;/em&gt;. Obwohl Rowling einen wesentlichen Einfluss Tolkiens auf die B&amp;uuml;cher ihres Zaubersch&amp;uuml;lers bestreitet, gelingt es St&amp;uuml;rzer, manche Parallele als offensichtlich ins rechte Licht zu r&amp;uuml;cken und andere, erstaunlichere Parallelen vor Augen zu f&amp;uuml;hren, die doch eine engere Verwandtschaft zwischen diesen beiden Fantasy-Highlights nahelegen, als dies der erste Blick auf die beiden B&amp;uuml;cher vermuten l&amp;auml;sst. Dabei beschr&amp;auml;nkt die Autorin sich nicht auf eine mehr oder weniger ergiebige Aufz&amp;auml;hlung inhaltlicher Details, sondern l&amp;auml;sst Strukturelemente, Erz&amp;auml;hltechniken, Figurenkonstellationen, die unterliegenden Ethiken und den mythologischen Hintergrund in den Vergleich einflie&amp;szlig;en, sodass neben einer blo&amp;szlig;en Gegen&amp;uuml;berstellung auch weitergehende Analysen f&amp;uuml;r beide Werke vorgenommen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Blickfeld von &lt;strong&gt;Julian Eilmanns&lt;/strong&gt; Aufsatz steht Tolkiens &lt;em&gt;Die Kinder H&amp;uacute;rins&lt;/em&gt;, eine Erz&amp;auml;hlung, die bei manchen Lesern den Eindruck erweckt, dass es sich hierbei um ein &amp;bdquo;tragisches&amp;ldquo; Werk handelt. Diesen Leseeindruck greift Julian Eilmann in seiner Studie auf und geht der Frage nach, inwiefern die Geschichte T&amp;uacute;rin Turambars tats&amp;auml;chlich als eine Trag&amp;ouml;die im Sinne der aristotelischen Trag&amp;ouml;dientheorie verstanden werden kann. Durch einen genauen Vergleich zwischen den von Aristoteles beschriebenen Wesensmerkmalen der Trag&amp;ouml;die und Tolkiens Erz&amp;auml;hlung wird dabei deutlich, wie die tragische Wirkung der T&amp;uacute;rin-Geschichte im Detail zustande kommt und was den besonderen Reiz der Erz&amp;auml;hlung ausmacht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drachen stellen eines der bekanntesten Wesen der Phantastik dar und sind deshalb immer wieder in zahlreichen mythologischen Texten und Werken der phantastischen Literatur pr&amp;auml;sent. Nicht zuletzt Tolkien hat den Drachen in den Gestalten Smaugs oder Chrysophylax&amp;acute; ein literarisches Denkmal gesetzt. Professor &lt;strong&gt;Thomas Honegger&lt;/strong&gt;, Gr&amp;uuml;nder und wissenschaftlicher Leiter von &lt;a href="http://www.walking-tree.org/" rel="external"&gt;Walking Tree Publishers&lt;/a&gt;, macht in seinem Aufsatz deutlich, warum der Drache die Menschen seit jeher fasziniert und warum dieses Ungeheuer auch im 21. Jahrhundert immer wieder in Erscheinung tritt &amp;ndash; und sei es nur in der Spielwarenabteilung der Kaufh&amp;auml;user. Honeggers Untersuchung sch&amp;auml;rft somit unseren Blick daf&amp;uuml;r, welche Ver&amp;auml;nderungen das Drachenbild in der Literatur und Kultur historisch durchlaufen hat und welche Vorstellungen vom Fabelwesen Drache bis heute pr&amp;auml;sent und damit wirkungsm&amp;auml;chtig sind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Friedhelm Schneidewinds Begeisterung f&amp;uuml;r die Musik in Tolkiens Werk teilt er mit &lt;strong&gt;Heidi Steimel&lt;/strong&gt;, mit der zusammen er einen lesenswerten Sammelband zur Musik in Mittelerde herausgegeben hat. F&amp;uuml;r den vorliegenden Band hat sich Heidi Steimel die M&amp;uuml;he gemacht, ein Lexikon mit den wichtigsten Personen, Orten, Instrumenten und Begriffen, die im Zusammenhang mit der Mittelerde-Musik stehen, zusammenzustellen. F&amp;uuml;r den geneigten Leser mag dieses Kompendium ein kundiger F&amp;uuml;hrer dabei sein, den Spuren der Musik in Tolkiens Werk genauer zu folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dr.&lt;strong&gt; Oliver Bidlo &lt;/strong&gt;widmet sich in seinem Beitrag &lt;em&gt;Tolkien und der Jugendstil&lt;/em&gt; der Frage, wie Tolkien die Kunst des Zeichnens in seine Arbeit hat einflie&amp;szlig;en lassen. Tolkien hat nicht nur geschrieben, sondern oft zuerst eine Szene, Situation oder eine Figur gezeichnet, bevor er begann, &amp;uuml;ber sie zu schreiben. Bidlo zeigt auf, wie unterschiedlich der Jugendstil Eingang in Tolkiens Denken gefunden hat. So geht der Einfluss des Jugendstils &amp;uuml;ber die Ausgestaltung einzelner (z. B. elbischer) Artefakte (Schmuck, Architektur u. a.) in Mittelerde hinaus. Als Urquelle f&amp;uuml;r die Bedeutung des Jugendstils bei Tolkien wird im Beitrag die Geistesstr&amp;ouml;mung der Romantik identifiziert, als deren Anh&amp;auml;nger Tolkien ausgewiesen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Runen spielen in Mittelerde eine vielf&amp;auml;ltige Rolle. Umso interessanter ist es, dass es bisher kaum eine fundierte Auseinandersetzung mit diesen besonderen Zeichen gibt und sie meist im Schatten der elbischen Schrift und Sprache stehen. &lt;strong&gt;Sebastian Kleinen&lt;/strong&gt; gibt in seinem Beitrag Einf&amp;uuml;hrung in die Runenkunde von Mittelerde einen profunden &amp;Uuml;berblick &amp;uuml;ber die vielschichtigen Runenschriften in Tolkiens Werk. Im Gegensatz zu den anderen Schriften in Mittelerde hat Tolkien die Runen nicht selbst erfunden, sondern rekurriert auf germanische und angels&amp;auml;chsische Runenreihen, die er teilweise &amp;uuml;bernimmt oder ableitet. Daher ist die Besch&amp;auml;ftigung mit den Runen in Mittelerde zugleich auch eine Besch&amp;auml;ftigung mit ihrer real-historischen Bedeutung und ihrer entsprechenden Geschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In &lt;em&gt;Iluvatar, steh uns bei!&lt;/em&gt; untersucht &lt;strong&gt;Stefan Servos&lt;/strong&gt;, der Gr&amp;uuml;nder und Chef von &lt;a href="http://www.herr-der-ringe-film.de/v3/de/index.php" rel="external"&gt;herr-der-ringe-film.de&lt;/a&gt;, das Thema Religion aus laientheologischer Sicht &amp;ndash; ein hochinteressanter Ansatz, der einen neuen Aspekt in den Bl&amp;auml;tterwald von (in der Regel fach-)theologisch ausgerichteten Untersuchungen der Mittelerdedichtung darstellt. Seit l&amp;auml;ngerem wird diskutiert, dass es merkw&amp;uuml;rdig ist, dass der &amp;uuml;berzeugte Katholik eine Welt und Gesellschaftsformen geschaffen hat, die von einem auff&amp;auml;lligen Fehlen religi&amp;ouml;ser Elemente &amp;ndash; etwa offener Gottesverehrung, Kulthandlungen, Tempel oder Kirchen &amp;ndash; gekennzeichnet ist, w&amp;auml;hrend der Autor Mittelerde doch als eine Welt nat&amp;uuml;rlicher Religion (&lt;em&gt;Letters&lt;/em&gt; 220) und fairy-stories, worunter nat&amp;uuml;rlich auch Der Herr der Ringe f&amp;auml;llt, als biblisch inspiriert bezeichnete (&lt;em&gt;OFS&lt;/em&gt; 62-66). Eng am Text arbeitend, stellt Servos die erstaunlich vielf&amp;auml;ltigen und pl&amp;ouml;tzlich offensichtlich erscheinenden Stellen heraus, die eben diese nat&amp;uuml;rliche Religion und die Verbindung zur christlichen Weltsicht zeigen. Dabei wird auch klar, dass Tolkien mit dem polytheistischen Einfluss der Mythen, die er so sehr liebte und mit einflie&amp;szlig;en lassen wollte, k&amp;auml;mpfte und dass deshalb Der Herr der Ringe ein mehrschichtiges Bild auch in Fragen religi&amp;ouml;ser Konnotationen zeigt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kommt das B&amp;ouml;se in die Welt? Und zwar in die Welt Mittelerde J.R.R. Tolkiens. Diese Frage stellt der bekannte &lt;a href="http://www.helmutwpesch.de/index.htm" rel="external"&gt;Fantasy-Experte&lt;/a&gt; Dr. &lt;strong&gt;Helmut Pesch&lt;/strong&gt; in Die Wurzel des B&amp;ouml;sen und sucht wie Tolkien selbst bei dem mittelalterlichen englischen Dichter Geoffrey Chaucer, der die Habgier - cupiditas oder possessiveness, eine der Kardinals&amp;uuml;nden - als den Quell des B&amp;ouml;sen in unserer realen Welt ausmacht. Pesch zeigt, dass die Verurteilung der Habgier Tolkiens Werk durchzieht, auch  au&amp;szlig;erhalb von Der Herr der Ringe, betrachtet sie dann aber h&amp;ouml;chst differenziert und zeigt auf, dass sie in verschiedenen Formen auftritt und mit Ambivalenzen einhergeht, die zeigen, dass sich die Wurzel des B&amp;ouml;sen doch nicht so einfach identifizieren l&amp;auml;sst, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Wieder zeigt sich, dass der schnelle schwarz-wei&amp;szlig;e Pinselstrich dem Werk des Professors nicht gerecht wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht nur die analytische Auseinandersetzung mit der Phantastik als Thema findet sich in diesem Band, sondern auch eine k&amp;uuml;nstlerische Herangehensweise. Diese verdanken wir der wohl bekanntesten deutschen Tolkienillustratorin, &lt;strong&gt;Anke Eissmann&lt;/strong&gt;. Die &lt;a href="http://anke.edoras-art.de/" rel="external"&gt;K&amp;uuml;nstlerin&lt;/a&gt; hat nicht nur jeden Aufsatz mit einer stilvollen Illustration bereichert, sondern auch das Titelbild und den Umschlag des Bandes entworfen und gestaltet. Hierbei hat sich Anke Eissmann von einem imagin&amp;auml;ren Schreibtisch Schneidewinds inspirieren lassen, der die oben angesprochenen Themen reflektiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align:center;"&gt;&lt;img class="imageStyle" alt="zwischen_den_spiegeln_cover" src="http://www.polyoinos.de/blog/start_files/zwischen_den_spiegeln_cover.jpg" width="373" height="520" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align:left;"&gt;Auch Spiegel reflektieren etwas &amp;ndash; so wie das Werk Schneidewinds und die Aufs&amp;auml;tze dieses Buches. Aber das, was gespiegelt wird, ist mehr und anders, als der oberfl&amp;auml;chliche erste Eindruck nahelegt. So wie Alice ins Wunderland, wandern auch wir zwischen den Spiegeln durch die Gefilde der Phantastik und gelangen zu neuen Perspektiven und Reflexionen auf vermeintlich Bekanntes. Die Funde dieser Wanderung wollen pr&amp;auml;sentiert werden. Ein besonderer Dank geht deshalb an Dirk Bartholom&amp;auml;, den Veranstalter der &lt;a href="http://www.ringcon.de/" rel="external"&gt;RingCon&lt;/a&gt; und unz&amp;auml;hliger anderer phantastischer Events, der auch fernab des Mainstreams uns so genannten intellectuals eine Plattform f&amp;uuml;r die Vorstellung und Diskussion unserer Arbeit bietet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So weit zu dem Buch. Wenn Sie Fragen dazu haben - immer her damit. Und sonst w&amp;uuml;nschen wir uns nat&amp;uuml;rlich, dass Sie sich das Buch anschaffen. Es ist normal &amp;uuml;ber den Buchhandel, Onlineh&amp;auml;ndler oder direkt beim Verlag, &lt;a href="http://www.oldib-verlag.de/" rel="external"&gt;www.oldib-verlag.de&lt;/a&gt;, erh&amp;auml;ltlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-3248031357123284665?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=3248031357123284665' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=3248031357123284665' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=3248031357123284665'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=3248031357123284665'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=3248031357123284665' title='Neues Buch erschienen: Zwischen den Spiegeln'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-688255673512341782</id><published>2011-07-14T10:29:00.000+02:00</published><updated>2011-07-14T12:35:28.033+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Phantastik'/><title type='text'>Lecture: Fantasy - Definition, History, Characteristics and Meaning</title><content type='html'>In May I had the honor of giving a talk at the University of Aachen, in which I was given the task to present the genre of fantasy within one hour&amp;acute;s length. The text of this lecture is online now after &lt;a href="http://www.margarethiley.com/" rel="external"&gt;Dr. Margaret Hiley&lt;/a&gt; was so kind to turn my Pidgin English into something presentable. Thanxalot, Meggie!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The talk is a condensed version of thoughts and insights I have published about Fantasy scattered over various articles and books over the last ten years. So if you have been reading the respective articles on polyoinos, you won&amp;acute;t find very much new stuff. But you will find my arguments neatly lined up and get a good impression of what fantasy is about, so I hope you won&amp;acute;t find it a waste of time to look up this (alas, not so short, ~ 8.500 words) article, even if you are familiar with what is published on my site.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hope you enjoy: &lt;a href="http://www.polyoinos.de/blog/../Phantastik/fantasy_english.html" rel="self" title="Fantasy - Definition, History, Characteristics and Meaning"&gt;Fantasy - Definition, History, Characteristics and Meaning&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-688255673512341782?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=688255673512341782' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=688255673512341782' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=688255673512341782'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=688255673512341782'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=688255673512341782' title='Lecture: Fantasy - Definition, History, Characteristics and Meaning'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-6924546937376361699</id><published>2011-07-04T14:06:00.000+02:00</published><updated>2011-07-04T14:07:26.199+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Phantastik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='inside polyoinos'/><title type='text'>Neuer Artikel über Genres</title><content type='html'>Das waren anstrengende vier Wochen, in denen neben den &amp;uuml;blichen Auftr&amp;auml;gen vier Vortr&amp;auml;ge und eine Kurzgeschichte entstanden. Jetzt n&amp;auml;hern sich die Sommerferien und so langsam kl&amp;auml;rt sich auch mein Schreibtisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von den f&amp;uuml;nf k&amp;uuml;rzlich entstandenen Schriften kann ich Ihnen hier auf polyoinos erst einmal nur eine anbieten, denn die Kurzgeschichte hat noch ein ungekl&amp;auml;rtes Rechteproblem und drei der vier Vortr&amp;auml;ge sind f&amp;uuml;r die Ver&amp;ouml;ffentlichung andernorts reserviert. Doch die Genrebetrachtungen kommen hier zu stehen, und ich w&amp;uuml;rde mich sehr freuen, wenn Sie sie lesen und eventuell sogar einen Kommentar hinterlie&amp;szlig;en. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Je mehr ich mich mit den Genres der phantastischen Literatur befasse und mit Kolleginnen und Kollegen austausche, desto st&amp;auml;rker wird mir klar, wie fragil der Genrebegriff ist, wie flie&amp;szlig;end alle Grenzen sind. Und dass man doch nicht auf Genres verzichten kann. Nicht nur wegen des Buchmarketings, f&amp;uuml;r die Genres lebenswichtig sind, sondern auch f&amp;uuml;r die literarische Diskussion. Nur, so finde ich, sollte man die Genres ganz entspannt sehen, weil die Klassifikationsm&amp;ouml;glichkeiten eben starken Einschr&amp;auml;nkungen unterliegen, derer man sich im Gespr&amp;auml;ch bewusst sein sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das habe ich mal in einem Gedankengang zusammengefasst und auf dem letzten Elbenwaldspektakel vorgetragen. Die Publikumsresonanz best&amp;auml;rkte mich darin, dass die Ideen wohl ganz brauchbar sind, aber lesen Sie doch bitte selbst: &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.polyoinos.de/blog/../Phantastik/genregrenzen.html" rel="self" title="Genregrenzen"&gt;Fantasy, Science Fiction, Horror - Gedanken &amp;uuml;ber die Aussagekraft von Genreeinteilungen in der phantastischen Literatur&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;.   &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-6924546937376361699?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6924546937376361699' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6924546937376361699' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6924546937376361699'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6924546937376361699'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6924546937376361699' title='Neuer Artikel über Genres'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-1908492674937767248</id><published>2011-06-06T10:44:00.000+02:00</published><updated>2011-06-20T12:31:00.101+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Phantastik'/><title type='text'>Die wichtigsten Literaten Deutschlands ...</title><content type='html'>... schreiben kaum Phantastisches, und das ist nach Meinung der vierunddrei&amp;szlig;igwichtigsten Literatin, Elke Heidenreich, auch ein Gl&amp;uuml;ck, denn was man so auf den Bestsellerlisten sieht - "Vampire, Trolle, Elfen, Morde" - ist einfach "entsetzlich", so die 'Grande Dame' der deutschen Literatur. So meint sie zumindest in dem Artikel "Unsere Besten" im &lt;em&gt;Focus&lt;/em&gt; vom 6.6.2011 (S. 68-74).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Focus hat eine Studie auf die Beine gestellt, um die wichtigsten deutschen Prosa-Autoren zu ermitteln. Auf den ersten zehn Pl&amp;auml;tzen der wichtigsten Autorinnen und Autoren steht mit Cornelia Funke auf Platz 4 nur eine ausgewiesene Phantastikautorin, und auch im Weiteren taucht niemand der &amp;uuml;blichen Verd&amp;auml;chtigen aus der phantastischen Szene mehr auf. (Gewinner? Grass auf eins, Walser auf zwei usw.) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grundlage der Rangliste ist eine Kombination von Verkaufszahlen, Berichterstattung in den Medien, eigenen Fernsehauftritten, Auszeichnungen, Empfehlungslisten und dem Google-News-Index. Da scheint es erst einmal schon erstaunlich, dass keine Phantasten unter den ersten 50 Pl&amp;auml;tzen zu finden sind. Doch auf den zweiten Blick zeigt sich dabei mehr als nur, dass Frau Heidenreich auch von den Bestsellerlisten keine Ahnung hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erstens muss man die popul&amp;auml;rsten Listen, etwa die des &lt;em&gt;Spiegel&lt;/em&gt;, relativieren, da dort nicht nach Nationalit&amp;auml;t unterschieden wird. Dann sind es zwar in Sch&amp;uuml;ben auch Phantasten, die vorne mitmischen - etwa Joanne Rowling und Tolkien bei jedem neuen Film -, sonst aber &amp;uuml;berwiegen konstant Krimis und Thriller. Aber deren Autorinnen und Autoren sind meist keine Deutschen. Also stimmt es insgesamt (leider) sowieso nicht, dass die deutschen Verkaufslisten von deutschen Phantasten beherrscht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweitens sind Medienpr&amp;auml;senz und Auszeichnungen W&amp;auml;hrungen, von denen Phantasten meist wenig profitieren, was an der Hypothek liegt, die die Phantastik als angebliches Schundgenre immer noch mit sich rumschleppt: &lt;br /&gt;- Phantasten werden wenig ausgezeichnet? - Okay, das mag daran liegen, dass sie eben alle schlecht schreiben ...&lt;br /&gt;- Phantasten werden nicht interviewt? - Klar, sie haben nichts zu sagen, denn sie schreiben nur &amp;uuml;ber Wolkenkuckucksheime ...&lt;br /&gt;Wenn Phantasten aber medial nicht so pr&amp;auml;sent sind, dann haben sie auch wenig Chancen &amp;uuml;ber andere Listen und Indizes erfasst zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align:center;"&gt;&lt;img class="imageStyle" alt="IMG_2596" src="http://www.polyoinos.de/blog/start_files/img_2596.jpg" width="476" height="317" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:11px; "&gt;Also, wenn man sich mal so diese Phantastik betrachtet ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align:left;"&gt;Das relativiert den Eindruck der Unwichtigkeit der Phantasten denn doch. Dass n&amp;auml;mlich sie alle so schlecht schreiben, ist Quatsch, wie der Verweis auf die jahrtausendelange Phantastiktradition der Geschichte schon beweist. (Elke Heidenreich mag Phantasten ja auch, sie m&amp;uuml;ssen nur mindestens hundertf&amp;uuml;nfzig Jahre tot sein ... Goethe, Shakespeare, Aischylos ...) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass sie nichts zu sagen haben, widerlegt das gleiche Argument, denn Menschen w&amp;uuml;rden Phantasten nicht seit Jahrtausenden zuh&amp;ouml;ren, wenn sie irrelevante Themen drauf h&amp;auml;tten: "Phantasten reden nicht weniger ernsthaft als jeder Soziologe - und sehr viel verst&amp;auml;ndlicher - &amp;uuml;ber das menschliche Leben" (Ursula Le Guin).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, dass die mediale Aufmerksamkeit nicht in gleichem Ma&amp;szlig;e da ist wie f&amp;uuml;r die E-Literatur, hat mit Verst&amp;auml;ndnis- und Akzeptanzfragen zu tun. Exzellente Akzeptanz und damit mediale Aufmerksamkeit wiederum bedingen andererseits auch einen gro&amp;szlig;en Teil des Verkaufserfolges der E-Literatinnen und -literaten, die dann eben auch gekauft (wenn auch nicht unbedingt in gleichem Ma&amp;szlig;e gelesen) werden. Deshalb kommt Markolf Hoffmann auch auf grunds&amp;auml;tzlich weniger Verkaufszahlen als Martin Walser. Dass auch Markolf sein Handwerk perfekt beherrscht, kriegen dann vergleichsweise nur wenige Leser mit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Sie sagen, es gibt auch schlechte Phantasten? Nat&amp;uuml;rlich! Wie &amp;uuml;berall sonst auch ...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Verkaufszahlen k&amp;ouml;nnen sich nat&amp;uuml;rlich immer auch &amp;auml;ndern. Wenn Phantasten einen gro&amp;szlig;en Verkaufserfolg haben, kann dieser, wie bei Rowling eben, auch alles, was in der E-Literatur gewohnt ist, weit &amp;uuml;berfl&amp;uuml;geln. Interessanter ist, was sich auf den Buchregalen in den Buchhandlungen tut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da stehen sehr viele verschiedene Phantasten und legen Zeugnis von einer lebendigen Szene ab. Nimmt man das Internet und seine Communities, die Gamer sowie die rege Offline-Szene dazu, so zeigt sich schon ein ganz anderes Bild des Genre-Erfolgs. Und wenn man diesen Leuten live oder in den Foren lauscht, so zeigt sich auch, dass die Bedeutung der Phantastik eher in Richtung Le Guins Ansichten als in die von Frau Heidenreich geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Con-Geplauder l&amp;auml;sst sich nun schlecht belegen, aber schauen Sie einfach mal in die seitenweise verlaufenden Threads rein, in denen diskutiert wird, was mit diesem oder jenem Umstand/Ereignis/Person gemeint ist, und welche Bedeutung das f&amp;uuml;r die Geschichte hat und warum dies wiederum f&amp;uuml;r das Leben der diskutierenden Leserinnen bedeutsam ist. Da l&amp;auml;uft etwas ab in der Phantastik und zeigt, dass sie ein h&amp;ouml;chst aktiver Teil der Kultur ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Inhalte scheinen mir bei der Einsch&amp;auml;tzung des kulturellen Lebens denn auch interessanter als Personen. Brillant war und ist etwa Grass&amp;acute; Danziger Trilogie, und sie ist auch zeitlos, wo sie &amp;uuml;ber den Menschen und seine Situation nachsinnt. Aber heute werden &amp;auml;hnliche Fragen in anderen Worten und mit neuen Motiven durchdekliniert, und neue Autorinnen geben auch andere Antworten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor diesem Hintergrund kommen mir Personenrankings der wichtigsten Literaten dann weit weniger relevant vor als die Diskussion der wichtigsten literarischen Themen und Motive. Und da w&amp;uuml;rde man dann auch &amp;uuml;ber die Phantastik reden m&amp;uuml;ssen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-1908492674937767248?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=1908492674937767248' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=1908492674937767248' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=1908492674937767248'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=1908492674937767248'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=1908492674937767248' title='Die wichtigsten Literaten Deutschlands ...'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-4373021114646168679</id><published>2011-05-19T11:15:00.000+02:00</published><updated>2011-05-19T11:35:44.580+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Phantastik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meinung'/><title type='text'>Warum es weder Handys noch Facebook bei Harry Potter gibt</title><content type='html'>Joanne K. Rowling hat mit den B&amp;uuml;chern um &lt;em&gt;Harry Potter&lt;/em&gt; &lt;em&gt;den&lt;/em&gt; gro&amp;szlig;en Fantasyerfolg der letzten Jahre verfasst. Verfasst &amp;uuml;brigens, als es Handys, das Web, den Chat und, zumindest w&amp;auml;hrend der letzten B&amp;uuml;cher, Facebook schon gab. HP hat sich als besonders faszinierend f&amp;uuml;r Kinder und Jugendliche herausgestellt, deren Lebenswelt, zumindest nach Meinung der modernen Medienkritiker, in gro&amp;szlig;em, in zu gro&amp;szlig;em Ma&amp;szlig;e von den modernen Kommunikationsmedien beherrscht wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In HP gibt es keine Handys. Niemand chattet und wenn man sich trifft - ob freundschaftlich oder in innig empfundener Feindschaft verbunden - dann trifft man sich immer und ausschlie&amp;szlig;lich ganz altmodisch pers&amp;ouml;nlich in den G&amp;auml;ngen und Hallen des wunderbar verschrobenen Schlosses Hogwarts. Wie konnte sich Rowling das leisten, so an der Lebenswirklichkeit ihres Publikums vorbei zu schreiben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das lag nicht allein daran, dass sie eine 'alte' Frau ist, die von diesen neumodischen Dingen keine Ahnung hat, denn wenn sie so weit von ihrem Publikum entfernt w&amp;auml;re, dann h&amp;auml;tte sie es nie so geschickt ansprechen k&amp;ouml;nnen. Es lag vielmehr daran, dass diese neumodischen Dinge eben doch nicht so wichtig sind, wie die Technopessimisten gerne glauben wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align:center;"&gt;&lt;img class="imageStyle" alt="IMG_6750 - Arbeitskopie 2" src="http://www.polyoinos.de/blog/start_files/img_6750---arbeitskopie-2.jpg" width="603" height="374" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:11px; "&gt;Die Essenzen sind essentiell (Myk Jung beim Tolkien-Reading-Day 2010)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align:left;"&gt;Nat&amp;uuml;rlich sind Facebook und Handy Sachen, die die Power-User auf keinen Fall missen wollen. Das nicht-missen-wollen geht so weit, dass es leicht als Sucht missverstanden werden kann. Aber letztlich sind das doch nur Kan&amp;auml;le und Mittler &amp;uuml;ber die ein pers&amp;ouml;nlicher Austausch stattfindet. Das Medium  ist nicht die Botschaft - die Botschaft ist die Botschaft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und die Botschaft ist: ich mag dich; ich mag dich nicht; ich finde das hier toll; und das da doof. Das ist das Gleiche, was Rowling auch erz&amp;auml;hlt - nur leicht interessanter aufgemacht, aber mir fehlt gerade der Platz daf&amp;uuml;r. Rowling fokussiert auf das Interessante, alle Erz&amp;auml;hler tun das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann k&amp;ouml;nnen das Handy und Facebook vorkommen, wenn sie denn eine Rolle in dem wichtigen Erz&amp;auml;hlten einnehmen (etwa in Daniel Suarez&amp;acute; brillanten B&amp;uuml;chern &lt;em&gt;Daemon&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Freedom (TM)&lt;/em&gt;). Aber sie m&amp;uuml;ssen es nicht, auch dann nicht, wenn Jugendlichen Hochrelevantes &amp;uuml;ber Jugendliche erz&amp;auml;hlt wird. Medien sind nicht notwendig ein essentieller Bestandteil der Lebenswelt. Die Essenzen sind essentiell, nicht die Kan&amp;auml;le, in denen sie flie&amp;szlig;en. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Notwendig sind die gro&amp;szlig;en, ber&amp;uuml;hrenden Themen der conditio humana, und um die zu erz&amp;auml;hlen, muss sich niemand beim Publikum mit mehr oder weniger artifiziellen Versatzst&amp;uuml;cken aus dessen Alltag anbiedern. Deshalb gibt es keine Handys bei Harry Potter, keinen Chat in Susanne Gerdoms Elfenwelten und Christoph Hardebuschs Trolle bleiben (gl&amp;uuml;cklicherweise) dabei, ihre Probleme auf Troll-Art und nicht mit Flamewars zu l&amp;ouml;sen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-4373021114646168679?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=4373021114646168679' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=4373021114646168679' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=4373021114646168679'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=4373021114646168679'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=4373021114646168679' title='Warum es weder Handys noch Facebook bei Harry Potter gibt'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-631693553906297557</id><published>2011-05-07T20:31:00.000+02:00</published><updated>2011-05-07T20:55:37.343+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Phantastik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='inside polyoinos'/><title type='text'>Faszination Fantasy - eine große Anerkennung</title><content type='html'>Der &lt;em&gt;EZW Materialdienst. Zeitschrift f&amp;uuml;r Religions- und Weltanschauungsfragen&lt;/em&gt; hat in seiner Maiausgabe einen Artikel  &amp;uuml;ber Fantasy in den Mittelpunkt gestellt, der sich in weiten Teilen auf meine Arbeit st&amp;uuml;tzt - das ist schon eine tolle Anerkennung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In &lt;em&gt;Faszination Fantasy&lt;/em&gt; beschreibt Ulrike Treusch das Faszinosum und die Funktionen von Fantasy. Dabei zitiert und &amp;uuml;bernimmt sie zun&amp;auml;chst uneingeschr&amp;auml;nkt meine Definition von Fantasy (&lt;em&gt;Fantasy ist demnach ein literarisches  Genre, dessen zentraler Inhalt die Annahme des faktischen Vorhandenseins und Wirkens metaphysischer Kr&amp;auml;fte oder Wesen ist, das als Fiktion auftritt,&lt;/em&gt; &lt;em&gt;die als Fiktion auch verstanden werden soll und muss&lt;/em&gt;; &lt;a href="http://www.polyoinos.de/blog/../Phantastik/fantasy.html" rel="external" title="Fantasy"&gt;s. auch hier&lt;/a&gt;). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Beschreibung des Genres kommt sie dann &amp;uuml;ber die Kritik an Fantasy zu den Funktionen und hebt dort besonders auf die Verbindung zum Mythos und auf das sinnstiftende Potential von Fantasy in einer sinnentleerten Welt ab. Dabei greift sie seitenweise auf mein Buch &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.polyoinos.de/blog/../Phantastik/fantasy_buch.html" rel="external" title="Fantasy. Einführung"&gt;Fantasy. Einf&amp;uuml;hrung&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; zur&amp;uuml;ck und zitiert alle relevanten Passagen &amp;uuml;ber den Mythos sowie meine &amp;Uuml;berzeugung, dass Fantasy ein Mythos mit Augenzwinkern ist, ein nicht geglaubter Mythos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch st&amp;auml;rker und besser als ich selbst das tue hebt sie dabei hervor, dass die Funktion von Fantasy vom Publikum abh&amp;auml;ngt, davon, was das Publikum in den einzelnen Genrewerken sucht und dann zu finden meint, wobei der fund &amp;uuml;berhuapt nichts mit dem zu tun haben muss, was der Autor oder Regisseur dort hineinsteckte. Das ist meines Erachtens eine sehr wichtige Beobachtung, die hilft, eine ganze Reihe von Kritikans&amp;auml;tzen &amp;uuml;ber die angeblich so verf&amp;uuml;hrerische Kraft der satanischen Fantasy in die Schranken zu weisen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die EZW ist eine ziemlich wichtige Zeitschrift, die sehr weit verbreitet ist unter Theologen, Philosophen und allen anderen Kulturwissenschaftlern. Ich freue mich sehr dar&amp;uuml;ber, dass &lt;em&gt;Fantasy. Einf&amp;uuml;hrung&lt;/em&gt; an derart prominenter Stelle so positiv (und letztlich werbewirksam) beachtet wird. Ich hatte ja schon vor einem Jahr bei der Gr&amp;uuml;ndungskonferenz der &lt;a href="http://www.fantastikforschung.de/" rel="external"&gt;GFF&lt;/a&gt; den Eindruck, dass sich das Buch durchsetzt ... dieser Baustein verfestigt den Erfolg noch einmal in einer hocherfreulichen Weise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-631693553906297557?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=631693553906297557' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=631693553906297557' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=631693553906297557'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=631693553906297557'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=631693553906297557' title='Faszination Fantasy - eine große Anerkennung'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-211190100723598005</id><published>2011-03-25T10:33:00.000+01:00</published><updated>2011-03-25T11:26:04.774+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Phantastik'/><title type='text'>Tolkien-Lese-Tag</title><content type='html'>Es ist der 25. M&amp;auml;rz. Auf den Tag genau heute vor vielen, vielen Jahren wurde der Eine Ring vernichtet und das Dritte Zeitalter endete mit dem Sieg &amp;uuml;ber das B&amp;ouml;se. Mit einer kleinen Pause von ein paar tausend Jahren dazwischen feiern Menschen auf der ganzen Welt diesen Sieg, indem sie sich versammeln und einander Geschichten aus der Feder des gro&amp;szlig;en Chronisten des Ringkriegs, John Ronald Reuel Tolkien, vorlesen. Ich hoffe, Sie haben das Vergn&amp;uuml;gen, das heute auch erleben zu d&amp;uuml;rfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich f&amp;uuml;r mein Teil werde den Tag in Oberhausen, in der Buchhandlung von Lars Bauman - &lt;em&gt;Zweitbuch&lt;/em&gt;, Dudelerstra&amp;szlig;e 17 - begehen und dort nat&amp;uuml;rlich auch lesen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, einen Abschnitt aus dem Kapitel "&amp;Uuml;ber Hobbits" aus dem HdR und anschlie&amp;szlig;end aus einem Brief an Houghton Mifflin zu lesen, den Tolkien 1955 schrieb, und in dem er eine ganze Reihe von Motiven anf&amp;uuml;hrt, die ihn dazu brachten, die Ringerz&amp;auml;hlung zu verfassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In "&amp;Uuml;ber Hobbits" kann man n&amp;auml;mlich sehen, welche Lebensweise der Professor sch&amp;auml;tzte. Wie er andernorts bekannterma&amp;szlig;en sagte, war er ja in allen Aspekten au&amp;szlig;er der K&amp;ouml;rpergr&amp;ouml;&amp;szlig;e selbst ein Hobbit, und das idyllische Landleben - friedlich, geordnet, frei von Hektik, erdverbunden - war seine Idealvorstellung einer angemessenen Lebensweise. Das mag langweilig und konservativ erscheinen, aber die Hobbits k&amp;ouml;nnen zur Not ja auch anders und eine ganze Welt retten. So d&amp;uuml;rfte der Professor sich und seine ganz normalen Mitmenschen ertr&amp;auml;umt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Beobachtung ist f&amp;uuml;r das, worauf ich heute hinauswill, entscheidend. Wenn ein Autor so unbedingt eine Geschichte erz&amp;auml;hlen will, wie Tolkien von Mittelerde erz&amp;auml;hlen wollte, dann gibt es enge Verbindungen zwischen Erz&amp;auml;hler und Geschichte. Im Falle Tolkiens sind die vielf&amp;auml;ltig nachweisbar, und das genannte Lebensideal ist nur eine der Parallelen. Der eigentliche Punkt ist, dass die reale Lebenswelt in die phantastische Erz&amp;auml;hlung hineinreicht und zeigt, dass die Phantastik so phantastisch gar nicht ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align:center;"&gt;&lt;img class="imageStyle" alt="IMG_5052" width="702" height="230" src="http://www.polyoinos.de/blog/start_files/tolkienlesetag-img_5052.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:11px; "&gt;Ab wann wird&amp;acute;s phantastisch?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align:left;"&gt;In dem Brief an seinen amerikanischen Verlag nennt Tolkien mehrere solcher Parallelen. Zuerst die zu seiner Profession, der Sprachwissenschaft, wenn er sagt, dass er Mittelerde schuf, um den von ihm erfundenen Sprachen eine Heimat zu geben. Doch das ist nicht der einzige Grund und w&amp;auml;re auch ein wenig l&amp;acute;Art pour l&amp;acute;Art. Es ist aber auch eine stark christlich inspirierte Erz&amp;auml;hlung, es ist eine Geschichte &amp;uuml;ber die Kraft der Schwachen im Angesicht der Tyrannei und es ist eine Geschichte &amp;uuml;ber die Sch&amp;ouml;nheit und Unb&amp;auml;ndigkeit der ungez&amp;auml;hmten Natur, f&amp;uuml;hrt Tolkien in dem Brief weiter aus. Der &lt;em&gt;Herr der Ringe&lt;/em&gt; enth&amp;auml;lt eine Vielzahl von "Kommentaren &amp;uuml;ber die Welt", wie er es anderswo mal sagte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn das so ist, dann ist die phantastische Welt Mittelerde aber &amp;uuml;berhaupt nicht phantastisch. Dann ist sie eben das - ein Kommentar zur Welt, in der wir wirklich leben. Und wenn das auf Mittelerde zutrifft, dann gilt es f&amp;uuml;r die Phantastik insgesamt - sie ist nicht phantastisch, sie handelt mit dem Mittel der Metapher vom realen Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nicht einfach als spannende Unterhaltung gemeint, wenn in &lt;em&gt;Star Trek&lt;/em&gt; eine Reihe von Folgen die Prime Directive behandelt, dass es der F&amp;ouml;deration verboten ist, in die Geschicke weniger entwickelter Planeten einzugreifen und in diesen Folgen dann gezeigt wird, dass es manchmal mit Nichteinmischung einfach nicht getan ist. So ein Thema erz&amp;auml;hlt viel mehr &amp;uuml;ber Srebrenica, Ruanda und heute Libyen und die Elfenbeink&amp;uuml;ste als von fernen Planeten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist auch kein Zufall, dass die High Fantasy in der Regel in vorindustrieller Zeit spielt. In Zeiten also, wo es mit Kn&amp;ouml;pfchendr&amp;uuml;cken nicht getan ist, sondern es auf die mentale St&amp;auml;rke von Individuen ankommt - nicht umsonst wird die St&amp;auml;rke von Magie in fast allen Geschichten von der pers&amp;ouml;nlichen St&amp;auml;rke ihrer Nutzer abh&amp;auml;ngig gemacht. Das sind Tr&amp;auml;ume, &amp;Uuml;berlegungen und Spekulationen &amp;uuml;ber den Wert und Einfluss des Individuums, die wir im als ohnm&amp;auml;chtig erlebten realen Leben stellvertretend ausleben wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, die Phantastik ist nicht phantastisch, sie berichtet auf ganz erhellende Weise von uns und unserem realen Leben. Oder glauben Sie, dass Goethes Gedicht vom &lt;em&gt;Zauberlehrling&lt;/em&gt;, dem sein halbgares magisches K&amp;ouml;nnen &amp;uuml;ber den Kopf w&amp;auml;chst, irgendetwas anderes meint als einen Kommentar auf die menschliche Realit&amp;auml;t abzugeben? Dazu mehr im Fr&amp;uuml;hsommer, wenn mein langer Artikel &amp;uuml;ber dieses Thema im Tagungsband der GFF erscheint.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber erst einmal: Einen sch&amp;ouml;nen Tolkien-Lese-Tag!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-211190100723598005?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=211190100723598005' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=211190100723598005' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=211190100723598005'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=211190100723598005'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=211190100723598005' title='Tolkien-Lese-Tag'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-563873056628522105</id><published>2011-03-17T18:39:00.000+01:00</published><updated>2011-03-25T11:39:57.667+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meinung'/><title type='text'>Aktuell und traurig: die Reichweite menschlichen Betragens</title><content type='html'>Die Ereignisse in Japan und Libyen zeigen, wie wahr der alte Spruch des Philosophen Thomas Hobbes ist: &amp;bdquo;Homo homini lupus est, homo homini deus est.&amp;ldquo; Der Mensch ist des Menschen Wolf, der Mensch ist des Menschen Gott &amp;ndash; wenn auch Letzteres eher selten zu beobachten ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber heute schon, wo der Mensch zeigt, zu welcher Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e, welcher Niedertr&amp;auml;chtigkeit und welcher Erb&amp;auml;rmlichkeit er f&amp;auml;hig ist &amp;ndash; gro&amp;szlig; die Helden von Fukushima, niedertr&amp;auml;chtig Gaddafi und seine Schergen, erb&amp;auml;rmlich der entwickelte Westen ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kommt mir nicht leicht aus der Tastatur, das Wort vom Helden, aber die F&amp;uuml;nfzig von Fukushima, diese Techniker und Arbeiter, die wissen, dass sie sterben werden &amp;ndash; die es wussten, bevor sie ihre verzweifelte Arbeit begannen &amp;ndash;, das sind Helden. Sie opfern sich f&amp;uuml;r ihre Familien und die Gemeinschaft und zeigen damit, welche Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e der Mensch in der Not zu zeigen imstande ist. Wanderer, kommst Du nach Tokio, so verk&amp;uuml;nde dort, dass du uns hier habest liegen sehen, wie es die Pflicht befahl ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wolfsgesicht ist zur gleichen Zeit in Libyen zu sehen, wo eine Diktatorenfamilie ihr Volk abschlachtet und bald, nach dem Sieg, dazu &amp;uuml;bergehen wird, grausamste Rache an den &amp;uuml;berlebenden M&amp;auml;nnern, Frauen und Kindern zu &amp;uuml;ben. Und werden Saif al Islam und seine Br&amp;uuml;der sich in f&amp;uuml;nf Jahren wieder lachend in Monaco, London und Marbella im Kreise der Reichen und Sch&amp;ouml;nen am&amp;uuml;sieren, ohne dass ihnen jemand etwas nachtr&amp;auml;gt? Wahrscheinlich schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn da sind ja noch die Erb&amp;auml;rmlichen, die schlaff und mutlos zwischen Wolf und Gott stehen: die Regierungen des freien Westens, die solange taktieren, bis es niemanden mehr zu retten gibt und die nach einer Schamfrist das mit Blut versetzte &amp;Ouml;l des Diktators kaufen werden. Ein Beispiel werden sie damit gegeben haben, dass all die anderen Lukaschenkos, Mugabes und Ahmadinedschads darin best&amp;auml;rken wird, anders als Mubarak nicht einfach zu verpuffen, sondern auch &amp;uuml;ber einen Leichenteppich zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was der Trauer ob der aktuellen Ereignisse die Krone aufsetzt ist, dass selbst die Helden, nicht nur kein gl&amp;uuml;ckliches Ende finden werden, sondern dass auch all ihre Handlungen umsonst gewesen sein werden. Au&amp;szlig;er, dass sie damit ein Zeichen gesetzt haben. Ein Zeichen daf&amp;uuml;r, wie der Mensch auch sein kann. Aber so war es schon immer, und mehr ist wohl nicht zu erhoffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[Update 25.3.]&lt;br /&gt;Sie greifen also doch ein, und weltweit gab es zuerst Zustimmung, doch schon ganz schnell wird kritisiert und nach einer Woche deutet sich an, dass es mit sehr ungewissem Ausgang noch lange dauern wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem war das Eingreifen so richtig, wie es falsch ist, anderswo nicht einzugreifen (Elfenbeink&amp;uuml;ste, bald vielleicht Syrien?). Was wir brauchen ist eine "Zeitenwende" (Darnst&amp;auml;dt, s. Link), die die Menschenrechte &amp;uuml;ber die Staatssouver&amp;auml;nit&amp;auml;t stellt. Was wir brauchen ist ein unter checks &amp; balances stehender Weltpolizist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein guter Artikel dazu steht heute auf &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,753031,00.html" rel="external"&gt;Spiegel Online&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-563873056628522105?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=563873056628522105' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=563873056628522105' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=563873056628522105'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=563873056628522105'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=563873056628522105' title='Aktuell und traurig: die Reichweite menschlichen Betragens'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-1883508823893552244</id><published>2011-03-11T11:36:00.000+01:00</published><updated>2011-03-11T11:49:18.502+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Phantastik'/><title type='text'>Phantastische Artikel gesucht</title><content type='html'>Heute ver&amp;ouml;ffentlichte die &lt;em&gt;Gesellschaft f&amp;uuml;r Fantastikforschung&lt;/em&gt; einen zeitlich nicht befristeten Daueraufruf, wissenschaftliche Artikel, die sich mit dem Thema Phantastik befassen, f&amp;uuml;r das bald erstmalig erscheinende Vereinsjournal, die &lt;em&gt;Zeitschrift f&amp;uuml;r Fantastikforschung&lt;/em&gt;, einzureichen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align:center;"&gt;&lt;img class="imageStyle" alt="gff_cfp" width="682" height="872" src="http://www.polyoinos.de/blog/start_files/phantastischeartikelgesucht-gff_cfp.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align:left;"&gt;Beachten Sie bitte, dass die Zeitschrift ab 2011 immer wieder erscheinen wird, und dass Sie deshalb, wann immer Sie ein gutes Thema haben, dieses einreichen k&amp;ouml;nnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und haben Sie auch nicht zu hohen Respekt vor der Wissenschaft. Nat&amp;uuml;rlich kann ein akademisches Journal nur Beitr&amp;auml;ge ver&amp;ouml;ffentlichen, die wissenschaftlichen Standards entsprechen. Aber sooo hoch sind die gar nicht, und die paar formalen Anforderungen sind ein Klacks. Was z&amp;auml;hlt, sind Ihre Idee, Ihre These, Ihre Befunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie m&amp;ouml;chten, k&amp;ouml;nnen Sie mich auch gerne kontaktieren und ich berate Sie unverbindlich (und nat&amp;uuml;rlich kostenlos) zu Fragen einer Ver&amp;ouml;ffentlichung in der ZFF.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-1883508823893552244?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=1883508823893552244' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=1883508823893552244' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=1883508823893552244'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=1883508823893552244'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=1883508823893552244' title='Phantastische Artikel gesucht'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-6759972086156957818</id><published>2011-02-19T21:38:00.000+01:00</published><updated>2011-02-20T12:37:20.777+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meinung'/><title type='text'>Mit Steinen werfen!</title><content type='html'>Gerade &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/plagiatsvorwuerfe-gegen-guttenberg-ruecktritt-noe-1.1062318" rel="external"&gt;berichtet die SZ&lt;/a&gt;, dass Edmund Stoiber Herrn Dr. a. D. Guttenberg mit dem biblisch inspirierten Satz zur Seite sprang: "Wer ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein." Normalerweise nehme ich Fehlerlosigkeit sicher nicht f&amp;uuml;r mich in Anspruch, in diesem Fall aber schon. Und werfe deshalb - nachdr&amp;uuml;cklich und mit echter Wut im Bauch - den Stein in Richtung des Schummelbergs: "Geben Sie den unverdienten Titel ab!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align:center;"&gt;&lt;img class="imageStyle" alt="wurm_drin" width="306" height="408" src="http://www.polyoinos.de/blog/start_files/mitsteinenwerfen-wurm_drin.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align:left;"&gt;Es spricht zugebenerma&amp;szlig;en pers&amp;ouml;nlich motivierte Emp&amp;ouml;rung aus mir, denn ich habe, wie die gro&amp;szlig;e Mehrheit aller Doktoranden, meine Arbeit wirklich in jahrelanger m&amp;uuml;hevoller Kleinarbeit geschrieben, statt sie zusammenzukopieren und habe deshalb nicht das geringste Unsicherheitsgef&amp;uuml;hl dabei, aus meinem Glashaus heraus mit dicken Steinen zu werfen. Prof. Fischer-Lescano hat recht, wenn er dies im morgigen &lt;em&gt;Spiegel&lt;/em&gt; als "Verrat an der Wissenschaft und an all den Doktorandinnen und Doktoranden" brandmarkt. Aber es geht um mehr als um diese eine Frechheit des Betrugs an hart arbeitenden WissenschaftlerInnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie genau, warum genau dieser Mann seine 'Dissertation' auf welche Weise zusammenkopiert hat, ist noch nicht klar, aber die Beweise, auf &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,746560,00.html" rel="external"&gt;mittlerweile 62 % der Seiten (darunter bspw. ein mehrseitiges bei einem Referenten in Auftrag gegebenes Gutachten)&lt;/a&gt; seiner 'Dissertation', sind unzweifelhaft: Diese Arbeit ist in betr&amp;uuml;gerischer Weise entstanden. Die blo&amp;szlig;e Menge schlie&amp;szlig;t Schusseligkeit schon aus, &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/plagiatsvorwuerfe-gegen-guttenberg-er-hat-es-mindestens-mal-gemacht-1.1062139" rel="external"&gt;Wort-f&amp;uuml;r-Wort-Vergleiche auf Faksimile-Basis, wie von der S&amp;uuml;ddeutschen vorgenommen&lt;/a&gt;, zeigen, dass die Kopien nicht absichtslos eingef&amp;uuml;gt sein k&amp;ouml;nnen und dass diese Kopiervorg&amp;auml;nge als geistige Eigenleistung dargestellt werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ob nun von des Freiherrn eigener Hand ungeschickt zusammenkopiert oder von Ghostwritern, Referenten oder Praktikanten zusammengestoppelt - eine eigenst&amp;auml;ndige wissenschaftliche Leistung ist das Werk auf keinen Fall. Also ist der Doktortitel obsolet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist in Expertenkreisen, die sich mit Dissertations- und Urheberrecht auskennen, auch vollkommen unumstritten. Interessanter - und fatal! - ist, dass der Doktor a. D. trotzdem noch eine Zweidrittelmehrheit der Bev&amp;ouml;lkerung auf seiner Seite hat, die das alles offenbar l&amp;auml;sslich findet, getreu des Diktums von F. J. Wagner in der BILD: "Macht keinen guten Mann kaputt. Schei&amp;szlig; auf den Doktor."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Aber er ist eben kein guter Mann.&lt;/em&gt; Das sah man zwar auch schon an seinen bisherigen politischen Schlingerkursen (oder haben Sie geglaubt, der tr&amp;auml;te wirklich wegen Opel zur&amp;uuml;ck?), doch die F&amp;auml;lschung einer Doktorarbeit fokussiert das Licht auf den Charakter des Mannes. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Doktorarbeit ist der Nachweis der wissenschaftlichen Leistungsf&amp;auml;higkeit. Wer eine schreibt und sich dabei durch copy &amp; paste oder Ghostwriting ganz bewusst dieser Leistungserbringung entzieht, ist erstens unehrlich und zeigt zweitens, dass ihm die Arbeit, das Durchdenken eines Themas und die intellektuelle Auseinandersetzung vollkommen egal sind, und dass es ihm nur um den Anschein geht. &lt;em&gt;Mehr Schein als Sein&lt;/em&gt; - das ist, was zu Guttenberg mit dieser Arbeit erreichen wollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Normalerweise w&amp;uuml;rde schon die nachgewiesene Unehrlichkeit ausreichen, um eine Person f&amp;uuml;r eine Regierungsfunktion zu disqualifizieren, Herr Wagner. Aber fr&amp;uuml;her trat man ja eh leichter zur&amp;uuml;ck. (War das Ehrgef&amp;uuml;hl ausgepr&amp;auml;gter?) Doch dass zu Guttenberg daran scheitert, eine echte Dissertation anzufertigen, zeigt auch seine Unf&amp;auml;higkeit. Er ist kein guter Mann, er sieht nur gut aus ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich jetzt immer wieder lese, und auch pers&amp;ouml;nlich als Antwort zu h&amp;ouml;ren bekomme, ist, dass das doch viele so machen und dass es sich um eine Lappalie handle. Solange er seinen Aufgaben gerecht wird, solle man eben ein Auge zudr&amp;uuml;cken ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, ganz entschieden, nein! Soll man nicht. Nat&amp;uuml;rlich gibt es viele Menschen, die betr&amp;uuml;gen oder sich an der Grenze zum Betrug erfolgreich durch die Dinge lavieren. Aber wer erwischt wird, muss fliegen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn was f&amp;uuml;r ein Beispiel wird denn gegeben, wenn Lug und Betrug unsanktioniert bleiben? Mehr Schein als Sein ist immer der einfachere Weg. Aber die Anforderungen in Politik und Wirtschaft - und die Anforderungen im normalen t&amp;auml;glichen Leben; in Schule, Sport, Beruf eines jeden Menschen - verlangen Leistungsf&amp;auml;higkeit zu ihrer Bew&amp;auml;ltigung. Diese  nimmt aber rapide ab, wenn alle so tun wie Herr zu Guttenberg - was beispielsweise Goedart Palm in einem &lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34222/1.html" rel="external"&gt;sehr desillusionierenden Artikel&lt;/a&gt; in der &lt;em&gt;Telepolis&lt;/em&gt; hinzunehmen bereit scheint. Palm beh&amp;auml;lt recht, wenn zu Guttenberg bleibt - doch hinnehmen sollte man eine solche Entwicklung nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir die Lehre einsickern lassen, dass man mit "so tun als ob" auch weiterkommt, werden die dann von den scheinbaren ExpertInnen immer unerf&amp;uuml;llbarer werdenden Anforderungen die Gesellschaft &amp;uuml;berw&amp;auml;ltigen und ins Chaos st&amp;uuml;rzen. Zu Recht hei&amp;szlig;t es, wir in Deutschland bes&amp;auml;&amp;szlig;en nur den Rohstoff Mensch - wenn dieser Rohstoff sich nach den zu Googlebergs richtet, haben wir das auch verloren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Presse hat Herr von und zu vor einiger Zeit im Geheimen anvertraut, er wolle in seinem n&amp;auml;chsten Urlaub Platons &lt;em&gt;Staat&lt;/em&gt; lesen. Na das ist mal eine gute Idee - dies gro&amp;szlig;artige Buch &amp;uuml;ber Ethik sei ihm ans Herz gelegt, besonders Seite 361a: "Denn der Gipfel der Ungerechtigkeit ist: gerecht scheinen, ohne es zu sein." &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-6759972086156957818?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6759972086156957818' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6759972086156957818' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6759972086156957818'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6759972086156957818'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6759972086156957818' title='Mit Steinen werfen!'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-5531107339810467803</id><published>2011-01-07T12:13:00.000+01:00</published><updated>2011-01-07T12:20:11.457+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='inside polyoinos'/><title type='text'>Ein tolles 2011!</title><content type='html'>Zur&amp;uuml;ck am Arbeitsplatz! Dann wollen wir dem neuen Jahr mal mit geeigneten Instrumenten zu Leibe r&amp;uuml;cken:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align:center;"&gt;&lt;img class="imageStyle" alt="CIMG1098" width="392" height="374" src="http://www.polyoinos.de/blog/start_files/eintolles-cimg1098.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:13px; font-weight:bold; "&gt;Ich w&amp;uuml;nsche Ihnen ein frohes, erfolgreiches, gesundes 2011!&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleiben Sie polyoinos treu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-5531107339810467803?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=5531107339810467803' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=5531107339810467803' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=5531107339810467803'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=5531107339810467803'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=5531107339810467803' title='Ein tolles 2011!'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-6356041075418466150</id><published>2010-12-14T14:18:00.000+01:00</published><updated>2010-12-14T14:24:06.686+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='inside polyoinos'/><title type='text'>"Fantasy für Fortgeschrittene" ...</title><content type='html'>... so hat der Bayerische Rundfunk ein Interview betitelt, das er mit mir &amp;uuml;ber Definition, Zustand und Zukunft der Fantasy gef&amp;uuml;hrt hat. Es wurde gestern im Rahmen einer Magazinsendung zur Fantasy auf Bayern 3 ausgestrahlt und steht seit heute in der Mediathek im Netz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hmmm, f&amp;uuml;r Fortgeschrittene wohl eher nicht, aber da es gut geschnitten ist, ist es wirklich recht informativ, insbesondere f&amp;uuml;r diejenigen, die das Genre nicht kennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie m&amp;ouml;chten, w&amp;uuml;rde ich mich freuen, wenn Sie mal reinh&amp;ouml;ren, in die 5 MInuten, 30 Sekunden, die der BR aus dem halbst&amp;uuml;ndigen Interview gemacht hat: &lt;a href="http://on3.de/element/8912/interview-frank-weinreich-fantasy-fuer-fortgeschrittene" rel="external"&gt;http://on3.de/element/8912/interview-frank-weinreich-fantasy-fuer-fortgeschrittene&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-6356041075418466150?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6356041075418466150' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6356041075418466150' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6356041075418466150'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6356041075418466150'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6356041075418466150' title='&amp;quot;Fantasy für Fortgeschrittene&amp;quot; ...'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-6005358057275820286</id><published>2010-12-10T10:40:00.000+01:00</published><updated>2010-12-10T10:44:45.511+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meinung'/><title type='text'>Mit zweierlei Maß: die Berichterstattung über Liu Xiaobo und WikiLeaks</title><content type='html'>Komische Medien diese Woche: Julian Assange von WikiLeaks wird trotz v&amp;ouml;llig unklarer juristischer Grundlage ins Gef&amp;auml;ngnis geworfen und der Bl&amp;auml;tterwald rauscht erleichtert. Heute kann der zu Unrecht im Gef&amp;auml;ngnis einsitzende Menschenrechtsaktivist Liu Xiaobo seinen Friedensnobelpreis nicht entgegennehmen, und die Medien klagen. Dass sie klagen, ist rechtens, n&amp;ouml;tig und sehr zu begr&amp;uuml;&amp;szlig;en. Warum sie aber &amp;uuml;ber den heftigen Schlag gegen WikiLeaks erleichtert sind, ist schwer zu verstehen. Weshalb wird mit zweierlei Ma&amp;szlig; gemessen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst dr&amp;auml;ngt sich nat&amp;uuml;rlich der Gedanke auf, dass Liu Xiaobo gegen ein erwiesenes Unrechtsregime besch&amp;uuml;tzt werden muss, w&amp;auml;hrend die etablierten Medien den Rechtsstaaten USA, Gro&amp;szlig;britannien und Schweden einen Vertrauensvorschuss geben und den &amp;lsquo;Geheimnisverrat&amp;rsquo; WikiLeaks auf &amp;lsquo;verantwortungsvolle Weise&amp;rsquo; kritisch beurteilen m&amp;uuml;ssen. Doch das ist es meiner Meinung nach nicht allein und wahrscheinlich nicht einmal zuerst. Vielmehr geht es gerade in diesem Fall darum, Besitzst&amp;auml;nde zu wahren und den gesellschaftlichen Diskurs unbedingt so weiterf&amp;uuml;hren zu wollen, wie er schon immer (seit knapp hundert Jahren - ha ha ha) ablief.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liu Xiaobo ist ein klassischer Demonstrant in der Nachfolge vieler anderer gro&amp;szlig;er Menschen, wie etwa seines Vorg&amp;auml;ngers Carl von Ossietzky, dessen Schicksal er vielleicht wird teilen m&amp;uuml;ssen. Klassische Demonstranten aber sind ein sehr sch&amp;ouml;ner, weil einfacher Fall f&amp;uuml;r die etablierten Medien. Klassische Demonstranten und deren Anliegen kann man n&amp;auml;mlich wunderbar begleiten - wahlweise sympathisierend, aufr&amp;uuml;ttelnd und ermunternd, wenn es opportun ist, aber auch durch Verschweigen, Marginalisieren und L&amp;auml;cherlichmachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;WikiLeaks (es geht nicht um Assange, es geht um WikiLeaks!) aber kann man nicht so einfach begleiten, denn das Erscheinungsbild und die Aussagen von Wikileaks unterliegen nicht mehr der Steuerung durch die etablierten Medien. WikiLeaks spricht auf uninterpretierte Weise selbst, und das ist etwas, was die publizierende Meinung nicht gerne hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie wird sich aber dran gew&amp;ouml;hnen m&amp;uuml;ssen - zumindest wenn die Welt so gl&amp;uuml;cklich ist, weiter freie Publikationskan&amp;auml;le zu besitzen (die Privatisierung des Internets in gro&amp;szlig;e, zentral steuerbare Plattformen wie Facebook, Google und andere macht Sorgen). Wenn die freien Meinungs&amp;auml;u&amp;szlig;erungsm&amp;ouml;glichkeiten aber so bleiben, wie sie sind, dann ist es mit der gem&amp;uuml;tlichen Ruhe der bisherigen Meinungsmacher vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nat&amp;uuml;rlich schreien sie auf - wie gerade jetzt - und gemahnen daran, welch potentielle Gefahr doch in der unreflektierten Publikation brisanter Themen stecke und bezweifeln, dass der pl&amp;ouml;tzlich publizierende &amp;lsquo;Laie&amp;rsquo; &amp;uuml;ber die Sachkenntnis und das Verantwortungsgef&amp;uuml;hl verf&amp;uuml;ge, das seine Publikationst&amp;auml;tigkeit erfordert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, die Sachkenntnis kommt bei den Graswurzel-Publizisten in der Regel schon daher, dass sie meist aus den Bereichen berichten, in denen sie leben und arbeiten. Fehler unabsichtlicher wie absichtlicher Art werden zudem schnell aufgedeckt, denn Zweit-, Dritt- und Viertexperten lesen immer mit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was das Verantwortungsgef&amp;uuml;hl angeht, so hoffe ich doch, dass die publizierenden &amp;lsquo;Laien&amp;rsquo; sich diesbez&amp;uuml;glich nicht gerade die Medienprofis von RTL, SAT1 und BILD-Zeitung zum Vorbild nehmen, sondern bessere Ma&amp;szlig;st&amp;auml;be anlegen. Zudem ist das Graswurzel-Ph&amp;auml;nomen von st&amp;auml;ndigem Austausch und kollaborativer Arbeit gekennzeichnet, die Zirkel bilden, in denen Verantwortung immer mitdiskutiert wird. Das ist nicht fehlerfrei, steht dem Verantwortungsgef&amp;uuml;hl der professionellen Redaktionskonferenz jedoch nicht nach und der einsam getroffenen Verlegerentscheidung schon mal gar nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn also diese Woche mit zweierlei Ma&amp;szlig; &amp;uuml;ber Liu Xiaobo und WikiLeaks berichtet wird, so hat das auch damit zu tun, dass es um Macht geht, um Meinungsmacht. Und die l&amp;auml;sst man sich auch im liberalen Westen ungern wegnehmen. Muss man aber zulassen, denn die freie Meinungs&amp;auml;u&amp;szlig;erung gilt f&amp;uuml;r alle, nicht nur f&amp;uuml;r die &amp;lsquo;Profis&amp;rsquo;. Dann k&amp;ouml;nnen wir auch gemeinsam f&amp;uuml;r Liu Xiaobo und WikiLeaks schreiben, denn die schreiben auch f&amp;uuml;r uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-6005358057275820286?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6005358057275820286' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6005358057275820286' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6005358057275820286'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6005358057275820286'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6005358057275820286' title='Mit zweierlei Maß: die Berichterstattung über Liu Xiaobo und WikiLeaks'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-4772898909316070927</id><published>2010-12-08T17:17:00.000+01:00</published><updated>2010-12-08T18:23:44.745+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meinung'/><title type='text'>Die WikiLeaks-Herausforderung</title><content type='html'>WikiLeaks hat zigtausende Dokumente ver&amp;ouml;ffentlicht, die ein hochinteressantes Licht auf die Art und Weise werfen, wie internationale Beziehungen wirklich funktionieren. Mehr ist seitens WikiLeaks nicht passiert; kein Geheimnisverrat, keine Spionage, kein echter Schaden, obwohl ihnen genau das vorgeworfen wird. Und man eine Hexenjagd auf Julian Assange anstellt, die jetzt auf h&amp;ouml;chst gef&amp;auml;hrliche Weise ausgedehnt wird. Denn mit Assange ist es nicht getan. Jetzt zeigt die Politik, wenigstens die amerikanische, aber die europ&amp;auml;ischen Regierungen d&amp;uuml;rften nachziehen, worauf sie wirklich hinauswill - auf die Abschaffung der Pressefreiheit. Denn nichts anderes steht hinter dem Versuch &lt;a href="http://www.golem.de/1012/79987.html" rel="external"&gt;Senator Liebermans, nun sogar die New York Times zu kriminalisieren&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Assange ist jetzt dran und wird wohl nicht mehr davor zu bewahren sein, auf immer in irgendwelchen Gef&amp;auml;ngnissen zu verschwinden. (Wir regten uns vor ein paar Jahren dar&amp;uuml;ber auf, wie Putin seinen Kritiker Chodorkowski in bester Tyrannenmanier ins Gef&amp;auml;ngnis werfen lie&amp;szlig;; jetzt tun die USA das gleiche und ehemals politisch-freiheitlich vorbildliche europ&amp;auml;ische Nationen wie Gro&amp;szlig;britannien und Schweden helfen dabei, pfui!) Dabei hat Assange nichts anderes gemacht als das, was die &lt;em&gt;New York Times&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Der Spiegel&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;The Guardian&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;El Pais&lt;/em&gt; in der selben Angelegenheit auch machen: Er hat Material von &amp;ouml;ffentlichem Interesse ver&amp;ouml;ffentlicht, das ihm aus authentischer Quelle zugespielt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was f&amp;uuml;r ein Schaden wurde denn angerichtet? Sollte wirklich jemand geglaubt haben, dass die Diplomaten und Politiker in ihren eigenen Zirkeln und untereinander &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt; so miteinander &amp;uuml;ber einander reden, wie die ver&amp;ouml;ffentlichten Depeschen es jetzt zeigen, so wird ihm diese Naivit&amp;auml;t jetzt hoffentlich ausgetrieben worden sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und alles andere ist Propaganda. Nat&amp;uuml;rlich wusste Westerwave vorher, dass die internationalen Mitdiplomaten ihn f&amp;uuml;r unf&amp;auml;hig halten. Nat&amp;uuml;rlich wusste Ahmadinedschad vorher, das K&amp;ouml;nig Abdullah ihn gerne tot s&amp;auml;he. Einzig Berlusconi d&amp;uuml;rfte zu notgeil sein, um die Realit&amp;auml;t wahrzunehmen. Und unsere Kanzlerin d&amp;uuml;rfte sich durch den Beinamen "Teflon" noch geschmeichelt f&amp;uuml;hlen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn sich der eine oder andere jetzt oder in Zukunft publikumswirksam &amp;uuml;ber den einen oder anderen erregen wird, so dient dies nur dazu, eben diesem Publikum in der Hoffnung eine Show zu liefern, dass es sich von den eigentlich allseits bekannten Vorw&amp;uuml;rfen nur aus dem Grund beeindrucken l&amp;auml;sst, weil sie mit dem Hinweis auf angeblich geheime Meinungen und Erkenntnisse untermauert werden. Propaganda eben! Propaganda, die sich auf WikiLeaks und Assanges Arbeiten st&amp;uuml;tzt, die sich in nichts von anderen journalistischen Arbeiten unterscheiden. (&lt;a href="http://www.theaustralian.com.au/in-depth/wikileaks/dont-shoot-messenger-for-revealing-uncomfortable-truths/story-fn775xjq-1225967241332" rel="external"&gt;Hier ein aktueller Artikel von Assange selbst, der genau das eindringlich schildert&lt;/a&gt;.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align:center;"&gt;&lt;img class="imageStyle" alt="IMG_6573" src="http://www.polyoinos.de/blog/start_files/img_6573.jpg" width="357" height="238"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:11px; "&gt;WikiLeaks&amp;acute;Zukunft?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align:left;"&gt;Auf die gleiche Art, wie nun die diplomatischen Berichte der USA, flogen n&amp;auml;mlich F-J. Strau&amp;szlig;ens Lockheed-Verstrickungen auf, wurde Watergate publik gemacht, gelangten zahllose andere politische Skandale ans Licht der &amp;Ouml;ffentlichkeit. Genau das versuchte Chodorkowski in Russland und wurde von einer &lt;em&gt;ab&lt;/em&gt;h&amp;auml;ngigen Justiz erledigt. Letzteres, so stellt es sich heute dar, ist nun wohl auch bei uns m&amp;ouml;glich, wenn sich der Vorsitzende des Heimatschutzausschusses der USA nun traut, gegen das publizistische Flaggschiff des Landes mobil zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was tun? Sicher nicht Mastercard oder Paypal mit DoS-Attacken &amp;auml;rgern, denn das bringt genauso viel wie Eric Cantonas gestriger Versuch, mit Hilfe von ein paar Dutzend Fans, die ihr Geld abhoben, die franz&amp;ouml;sischen Banken in den Ruin zu treiben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was dann? Weiterschreiben, weiterpublizieren, weiterhin Informationen bereit halten, wie es die wunderbaren Unterst&amp;uuml;tzer von Wikileaks machen, &lt;a href="http://www.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fnetzwelt%2Fnetzpolitik%2F0%2C1518%2C732973%2C00.html&amp;h=910f6" rel="external"&gt;die das Archiv mittlerweile so im Netz verteilt haben, dass es auch die USA nicht mehr rausbekommen&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die IT ist Gefahr, viel mehr aber noch Chance f&amp;uuml;r die Freiheit. Jedes Blog, jeder kleine Twitter-Zweizeiler, ja jeder Klick auf Facebooks "Gef&amp;auml;llt mir"-Button, der sich den Themen Meinungs- und Pressefreiheit widmet, hilft, f&amp;uuml;r die Themen zu sensibilisieren, hilft, das Nachdenken zu f&amp;ouml;rdern, hilft, andere Menschen zu aktivieren. Eine andere (ethisch saubere) M&amp;ouml;glichkeit haben wir nicht. Das Maul nicht aufzumachen, bedeutet, dass wir irgendwann alle wie unter chinesischer Zensur leben werden. Auch in den USA, auch hierzulande. Das zu verhindern, ist die Wikileaks-Herausforderung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-4772898909316070927?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=4772898909316070927' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=4772898909316070927' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=4772898909316070927'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=4772898909316070927'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=4772898909316070927' title='Die WikiLeaks-Herausforderung'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-3203695233441573168</id><published>2010-11-28T15:31:00.000+01:00</published><updated>2010-11-28T17:54:37.679+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Phantastik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meinung'/><title type='text'>Keine Angst (mehr!) vor Tzvetan Todorov</title><content type='html'>Wer sich theoretisch mit der Phantastik befasst, stolpert einerseits zwangsl&amp;auml;ufig &amp;uuml;ber Tzvetan Todorovs Theorie der Phantastik, andererseits h&amp;ouml;rt man auch aus berufenem Expertenmund immer wieder: "M&amp;uuml;ssen wir uns denn wirklich noch mit Todorov befassen?" Ja, muss man noch; das, und warum das, zeigt Simon Spiegels neustes Buch, das einen sch&amp;ouml;nen neuen Zugang zu dem bekannten und bekanntlich schwer verdaulichen Theoretiker er&amp;ouml;ffnet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man muss sich bei einer literaturwissenschaftlich orientierten Sichtweise auf die Phantastik in der Tat mit Todorov befassen, denn vor allem die Herangehensweise ist wichtig, um die literaturwissenschaftliche Diskussion zu verstehen. (Oder nein, muss man nicht unbedingt, Uwe Dursts &lt;em&gt;Theorie der phantastischen Literatur&lt;/em&gt;, LitVerlag 2010, ist aktueller, umfangreicher und besser - aber genauso schwer zu verstehen.) Zum Gl&amp;uuml;ck kann man sich Todorov jetzt aber viel einfacher n&amp;auml;hern, denn der Wissenschaftler und Journalist &lt;a href="http://www.simifilm.ch/" rel="external"&gt;Simon Spiegel&lt;/a&gt; hat eine exzellente Einf&amp;uuml;hrung in Todorovs Werk geschrieben, das die Originallekt&amp;uuml;re zwar nicht ersetzt, aber sie auch f&amp;uuml;r den Fachfremden so aufschl&amp;uuml;sselt, dass man Todorov nun folgen und ihn angemessen im Theoriekanon verorten kann: &lt;strong&gt;Simon Spiegel: &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Theoretisch Phantastisch. Eine Einf&amp;uuml;hrung in Tzvetan Todorovs Theorie der phantastischen Literatur&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;. Murnau: p.machinery 2010&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dies behaupte ich auch auf die Gefahr hin, dass Todorov-Fans bzw. Vertreter der strukturalistischen Denkschule das ganz anders sehen m&amp;ouml;gen, denn Spiegel geht sehr kritisch mit Todorov um (Tzvetan Todorov: &lt;em&gt;Einf&amp;uuml;hrung in die fantastische Literatur&lt;/em&gt;, Ullstein 1972; nur noch antiquarisch auf Deutsch erh&amp;auml;ltlich, aber problemlos in Englisch, Franz&amp;ouml;sisch zu erwerben). Vielleicht ist kritisch aber auch das falsche Wort, denn Spiegel zeigt die durchaus vorhandenen positiven, weil erkenntnisf&amp;ouml;rdernden Seiten von Todorovs Theorie der Phantastik auf, und ordnet sie dann, methodisch sauber, in das Gesamtgef&amp;uuml;ge der m&amp;ouml;glichen Literaturbetrachtungen ein; eine Einordnung, bei der Todorov dann aber manche Feder l&amp;auml;sst, denn Spiegel kann schl&amp;uuml;ssig zeigen, dass die Theorie der Phantastik einen ziemlich engen Geltungsbereich hat und ganz viele Fragen, die sich dem Publikum phantastischer Werke stellen, gar nicht beantworten kann (aber auch nicht beantworten will).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Todorov ist Strukturalist, was hei&amp;szlig;t, dass er sein Untersuchungsgebiet anhand struktureller Merkmale und g&amp;auml;nzlich innerhalb des Untersuchungsgebiets verbleibend betrachtet: Es z&amp;auml;hlt das Buch/der Film als solcher, sonst nix. Die phantastische Literatur hat so besehen beispielsweise keinen Bezug zur Realit&amp;auml;t. Das ist etwas ganz anderes als das, was Sie etwa auf diesen Seiten lesen k&amp;ouml;nnen - mich interessiert, in welchem Verh&amp;auml;ltnis zur Realit&amp;auml;t die Phantastik steht, und was man aus ihr lernen kann. F&amp;uuml;r den Strukturalisten gibt es auch keine gute oder schlechte Literatur, nur Literatur mit bestimmten Merkmalen - der Struktur -, die eine Zuordnung erlauben. Der Strukturalist enth&amp;auml;lt sich damit jeglicher Interpretation - was darin begr&amp;uuml;ndet ist, dass Interpretationen nicht objektivierbar sind, und damit einen nicht unproblematischen wissenschaftlichen Charakter haben. Das ist auch alles wissenschaftlich sehr sauber, wenn man es durchhalten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das kann man auch alles bei Todorov selbst lesen, aber es hilft ungemein, wie Spiegel das herausarbeitet. Und damit gleichzeitig herausarbeitet, dass selbst Todorov  gro&amp;szlig;e Schwierigkeiten hat, dem hohen Anspruch gerecht zu werden. Dauernd kommt es n&amp;auml;mlich doch zu Vergleichen oder Beziehungen von Literatur und Realit&amp;auml;t sowie zu wertenden Einlassungen. Das d&amp;uuml;rfte auch kaum zu vermeiden sein, denn - das steht so nicht bei Spiegel, aber ich empfinde es so - ein wirklich sortenreiner Strukturalismus, stellt nichts weiter als die Konstruktion von Schubladen dar. Schubladen aber eignen sich nur zum Verstauen von Dingen, wir wollen jedoch mit der Phantastik umgehen (lernen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was an der Phantastik interessiert, ist doch beispielsweise die alte Frage: Was will der Autor damit sagen/erreichen? Oder es geht darum, warum die Science Fiction in den Vierzigern und F&amp;uuml;nfzigern boomte, warum sie in den Sechzigern und Siebzigern so kritisch wurde und wieso die Fantasy gerade jetzt ein Allzeithoch zu haben scheint. Oder eben, welche B&amp;uuml;cher und Filme gut sind. Oder was die Faszination der Phantastik ausmacht. Das interessiert aber aus strukturalistischer Sicht alles nicht beziehungsweise es ist ein Tabu, denn hier wird es interpretatorisch, und interpretieren darf der Strukturalist nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem Spiegel das sehr sch&amp;ouml;n herausgearbeitet hat, kann er auch deutlich machen, was hinter den - na ja, ich sage mal eigenwillig -, was hinter den eigenwilligen Kategorien der Phantastik bei Todorov steckt. Die reine Phantastik macht Todorov ja beispielsweise daran fest, dass sie ein Schwebezustand sei, in dem unentscheidbar ist, ob Geschehnisse nat&amp;uuml;rliche oder &amp;uuml;bernat&amp;uuml;rliche Ursachen haben. Eine so verstandene Phantastik trifft nat&amp;uuml;rlich auf sehr enge Grenzen und hat insbesondere mit aktueller phantastischer Kunst nicht viel zu tun. Aber auch das arbeitet Spiegel sehr sch&amp;ouml;n heraus, wenn er auf den eingeschr&amp;auml;nkten, von Todorov zugrundegelegten Kanon verweist, und dass die G&amp;uuml;ltigkeit von Todorovs &amp;Uuml;berlegungen in besonderem Ma&amp;szlig;e zeit- und werkabh&amp;auml;ngig ist. (Was die Auswahl im &amp;Uuml;brigen auch zu einer sehr subjektiven Angelegenheit macht; nee, dat wird vorne und hinten nix mit der Objektivit&amp;auml;t, Leute.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te St&amp;auml;rke f&amp;uuml;r den interessierten Laien ist aber Spiegels Dechiffrierung der literaturwissenschaftlichen Sprechweisen und Codes von Todorov und einschl&amp;auml;gigen anderen Autoren. In "Theoretisch Phantastisch" wird alles auf eine klare Sprache heruntergebrochen; eine Ausdrucksweise, die ich pers&amp;ouml;nlich f&amp;uuml;r die einzig wahre halte, w&amp;auml;hrend der sonstige Wissenschaftssprech, gerade in den Kulturwissenschaften, f&amp;uuml;r mich mehr mit standesd&amp;uuml;nkelhaften Ausgrenzungsversuchen zu tun hat als mit den Erfordernissen einer schwierig zu umschreibenden Materie. Ein Beweis, dass das geht, ist Spiegels Buch. Das kann manchmal, gerade auf den ersten Seiten, wenn man sich noch hineinliest, ein bisschen herablassend wirken, ist aber keinesfalls so gemeint. Spiegel zeigt damit viel eher, dass er sein Publikum ernst nimmt und verstanden werden will. F&amp;uuml;r mich ist der Stil jedenfalls beispielhaft, und ich werde versuchen, mich selbst noch mehr in diese Richtung zu entwickeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;Uuml;brigens ist &lt;em&gt;Theoretisch Phantastisch&lt;/em&gt; auch sehr sch&amp;ouml;n ausgestattet, mit &amp;uuml;bersichtlichem Layout, hilfreichen Marginalien und dezenter Bebilderung. Besonders hervorzuheben sind die sch&amp;ouml;nen Zeichnungen von molosovsky (etwa das Titelbild, s. u.), Portr&amp;auml;ts, in dem gleichen Stil, wie sie auch seine Website schm&amp;uuml;cken: &lt;a href="http://molochronik.antville.org/" rel="external"&gt;molochronik.antville.org/&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align:center;"&gt;&lt;img class="imageStyle" alt="cover_spiegel" src="http://www.polyoinos.de/blog/start_files/cover_spiegel.jpg" width="398" height="398"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-3203695233441573168?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=3203695233441573168' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=3203695233441573168' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=3203695233441573168'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=3203695233441573168'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=3203695233441573168' title='Keine Angst (mehr!) vor Tzvetan Todorov'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-6126454978625477479</id><published>2010-11-17T11:13:00.000+01:00</published><updated>2010-11-17T11:28:43.046+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissen + Spekulation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='inside polyoinos'/><title type='text'>Nominierung zum Wissenschaftsbuch des Jahres</title><content type='html'>"die fantastischen 6", eine Biographiensammlung, herausgegeben von Charlotte Kerner, mit den Lebensl&amp;auml;ufen von Mary Shelley, Bram Stoker, Tolkien, Stanislaw Lem, Philip K. Dick und Stephen King, zu der polyoinos den Beitrag &amp;uuml;ber Tolkien beisteuerte, ist nominiert worden f&amp;uuml;r den Preis "Wissenschaftsbuch des Jahres", ausgeschrieben vom &amp;ouml;sterreichischen Buchhandel und dem dortigen Wissenschaftsministerium. Die Nominierung gilt f&amp;uuml;r den Bereich Junior-Wissensb&amp;uuml;cher, in dem Werke pr&amp;auml;miert werden, die sich an Kinder und Jugendliche richten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align:center;"&gt;&lt;img class="imageStyle" alt="cover_fanta6" src="http://www.polyoinos.de/blog/start_files/cover_fanta6.jpg" width="201" height="309"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align:left;"&gt;Eine von Experten besetzte Jury w&amp;auml;hlt etwa 20 B&amp;uuml;cher eines Publikationsjahrganges aus, und stellt diese dann zur Publikumswahl. Umso mehr freue ich mich, dass "die fantastischen 6" es &amp;uuml;berhaupt geschafft haben, die Jury zu beeindrucken, die etliche hundert deutschsprachige B&amp;uuml;cher jedes Jahr einsieht und einige wenige vorschl&amp;auml;gt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch mehr w&amp;uuml;rde ich mich nat&amp;uuml;rlich freuen, wenn es weiterginge und wir die Wahl auch gew&amp;auml;nnen. Darf ich Sie also bitten, den folgenden Link zu besuchen, und dort f&amp;uuml;r dieses Buch abzustimmen? Vielleicht gewinnen Sie sogar einen der Buchpreise f&amp;uuml;r die gute Tat.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.wissenschaftsbuch.at" rel="external"&gt;Hier wird abgestimmt.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielen Dank!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-6126454978625477479?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6126454978625477479' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6126454978625477479' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6126454978625477479'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6126454978625477479'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6126454978625477479' title='Nominierung zum Wissenschaftsbuch des Jahres'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-7891115906261306547</id><published>2010-10-04T10:23:00.000+02:00</published><updated>2010-10-04T16:18:12.915+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Phantastik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wissen + Spekulation'/><title type='text'>In fremden Welten. Impressionen von der Gründungskonferenz der GFF</title><content type='html'>Die &lt;a href="http://www.fantastikforschung.de/?page_id=2" rel="external"&gt;Gesellschaft f&amp;uuml;r Fantastikforschung e. V.&lt;/a&gt; ist letztes Wochenende mit der Konferenz &lt;em&gt;Fremde Welten. Wege und R&amp;auml;ume der Fantastik im 21. Jahrhundert&lt;/em&gt; gegr&amp;uuml;ndet worden &amp;ndash; Gl&amp;uuml;ckwunsch an alle Beteiligten und Mitglieder, besonders aber an den Hauptorganisator &lt;a href="http://www.slm.uni-hamburg.de/IAA/Lehrende_H/H_schmeink.htm" rel="external"&gt;Lars Schmeink&lt;/a&gt;, der ganz Erstaunliches auf die Beine gestellt hat. Und vielen Dank f&amp;uuml;r all die Arbeit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dem Wunsch heraus, der Forschung &amp;uuml;ber das Phantastische eine Organisation an die Seite zu stellen, und so alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit dem Thema besch&amp;auml;ftigen, nachhaltig zu vernetzen, ganz wie es die gro&amp;szlig;en englischsprachigen Organisationen seit Jahrzehnten erfolgreich vorleben, entstand ein Verein, dessen erste Schritte in Hamburg an diesem Wochenende erwarten lassen, dass er dieser Aufgabe gerecht wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align:center;"&gt;&lt;img class="imageStyle" alt="IMG_5509 - Arbeitskopie 2" src="http://www.polyoinos.de/blog/start_files/img_5509---arbeitskopie-2.jpg" width="638" height="170"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align:left;"&gt;Na gut, es war schon eine Art Klassentreffen, denn man kennt sich ja. Aber um etwas zu bewegen, bedarf es eben doch f&amp;uuml;r viele Aufgaben der Organisation. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was meiner Meinung aber noch wichtiger ist, ist das zweite Ziel, das sich ohne institutionelle Anlaufstelle auch nicht effizient verwirklichen lie&amp;szlig;e &amp;ndash; die Einbindung von Wissenschaft in die au&amp;szlig;erwissenschaftlichen phantastischen Diskurse von Urhebern und Publikum. Autorinnen und Fans waren aufgerufen, sich an der GFF zu beteiligen, und der Ruf wurde von beiden erh&amp;ouml;rt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie wichtig das war, zeigte sich bei der anregenden Schlussdiskussion, auf der Autoren und Vertreter von Fanorganisationen &amp;uuml;ber ihre Arbeit und W&amp;uuml;nsche aufkl&amp;auml;rten und der Wissenschaft darlegten, was sie auch noch tun kann, au&amp;szlig;er innerhalb des Elfenbeinturmes zu agieren. Als grenzg&amp;auml;ngerischer Autor/Lektor/Experte bin ich pers&amp;ouml;nlich diesen Anliegen nat&amp;uuml;rlich besonders zugeneigt, hatte aber den Eindruck, dass das allgemein als ganz wichtiger Punkt empfunden wurde. Die Verbindung zum Publikum und zu den Autoren (nat&amp;uuml;rlich auch Regisseure, Designer, Musiker - zu allen Urhebern eben) ist wesentlicher Bestandteil des GFF und darf nicht aus den Augen verloren werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inhaltlich war die Konferenz breit gef&amp;auml;chert, aber trotzdem dr&amp;auml;ngte sich mir durchg&amp;auml;ngig der Eindruck einer Zweiteilung innerhalb der wissenschaftlichen Interessen auf. Ganz salopp gesagt, bezeichne ich das mal als das unterschiedliche Erkenntnisinteresse an Struktur und Inhalt der Fantastik, das dann auch zu Reibungen und (wahrscheinlich vermeidbaren) Inkompatibilit&amp;auml;ten f&amp;uuml;hrte. Jedenfalls scheint mir da im Augenblick noch eine vermittelnde Instanz zu fehlen, die Inhalt und Struktur zusammenbringt, vielleicht sogar zu konzertierten Forschungsvorhaben. Noch jedenfalls erstreckt sich die Inkompatibilit&amp;auml;t bis hin zu einer Unvereinbarkeit in der Terminologie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nein &amp;ndash; dies f&amp;uuml;r diejenigen von Ihnen, die dabei waren &amp;ndash; damit meine ich zwar auch, aber bei Weitem nicht nur den Disput zwischen &lt;a href="http://www.uwe-durst.de/" rel="external"&gt;Uwe Durst&lt;/a&gt; und mir (der sich im &amp;Uuml;brigen im pers&amp;ouml;nlichen Gespr&amp;auml;ch viel weniger scharf darstellte); diesen Eindruck empfand ich fast durchg&amp;auml;ngig, je nachdem in welchem Panel man gerade sa&amp;szlig;. W&amp;auml;hrend die einen streng die Form untersuchten, machten sich die anderen &amp;ndash; etwa &amp;auml;u&amp;szlig;erst launig &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Marleen_Barr" rel="external"&gt;Marleen Barr&lt;/a&gt; mit ihrer Beobachtung, dass man die New York Times nicht verstehen kann, wenn man nicht wei&amp;szlig;, wer Spock und Darth Vader sind, dass man also die &amp;bdquo;language of science fiction&amp;ldquo; beherrschen muss &amp;ndash; &amp;uuml;ber die Lebenswirklichkeit her und berichteten davon, wie die Phantastik diese beeinflusst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Festgehalten werden muss dabei, wie ich finde, dass beide Aspekte ihre volle Berechtigung haben, was die Forscherinnen und Forscher dann auffordert, sich dem anderen Erkenntnisinteresse zumindest so weit aufgeschlossen zu zeigen, dass man anerkennt, dass es eine Daseinsberechtigung hat. Und vielleicht findet man ja doch auch noch auf Arbeitsebene zueinander &amp;ndash; ich bin sicher, man w&amp;uuml;rde sich gegenseitig befruchten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grunds&amp;auml;tzlich sind die Inkompatibilit&amp;auml;ten beider Betrachtungsweisen n&amp;auml;mlich nicht, sondern vom jeweiligen Erkenntnisinteresse abh&amp;auml;ngig. Wenn ich also h&amp;ouml;re, dass in einer Diskussion, an der ich nicht teilnahm, gesagt wurde, mein Realismusbegriff sei &amp;bdquo;noch eindimensional&amp;ldquo;, dann verweise ich darauf, dass ich diese Eindimensionalit&amp;auml;t ben&amp;ouml;tige, wenn ich das Verh&amp;auml;ltnis von fiktivem Inhalt und der nichtfiktionalen Lebenswelt untersuche und sie deshalb f&amp;uuml;r diese Fragestellungen beibehalten werde. Bei der Betrachtung anderer Aspekte kann das anders aussehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align:center;"&gt;&lt;img class="imageStyle" alt="IMG_9520" src="http://www.polyoinos.de/blog/start_files/img_9520.jpg" width="414" height="300"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:11px; "&gt;("Lesender" - aus &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:11px; "&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://www.juxart.de/index.php?id=29" rel="external"&gt;Anwyn&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:11px; "&gt;&lt;em&gt; - eine phantastische Reise&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:11px; "&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align:left;"&gt;Was ich zudem mit einem gewissen Erstaunen bemerkte, ist, dass man sich offenbar immer noch daf&amp;uuml;r entschuldigen muss, wenn man sich als Wissenschaftlerin ernsthaft mit Phantastik besch&amp;auml;ftigt. Das korrespondiert dann mit der Aussage der Autoren, dass man weiterhin nicht als richtiger Schriftsteller anerkannt wird und mit dem Bericht der Fans, dass man sowieso aus der Spinnerecke komme. Da h&amp;auml;tte ich gedacht, dass wir auch in Deutschland mittlerweile weiter w&amp;auml;ren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch es wurde nicht nur berichtet, dass man sich rechtfertigen muss, auch der Duktus sehr vieler Vortr&amp;auml;ge war von dieser Haltung gepr&amp;auml;gt und kaum jemand kam ohne apologetische Anmerkungen aus, die insgesamt von einem zu Unrecht unterentwickelten Selbstbewusstsein sprachen. Das mache ich zwar auch oft, aber ich habe eben in den letzten Jahren &amp;ouml;ffentlich  auch haupts&amp;auml;chlich entweder mit Fans zu tun, denen ich Munition zur Verteidigung ihrer phantastischen Leidenschaft an die Hand geben m&amp;ouml;chte, oder spreche andererseits vor Unbeteiligten oder Skeptikern, denen ich darlegen muss, welche Formen von Relevanz die Phantastik annehmen kann. (Lassen Sie sich bspw. mal einladen, vor Rotariern &amp;uuml;ber Fantasy zu sprechen &amp;ndash; man schaut sie an wie ein exotisches Tier, aber nach dem Vortrag haben Sie manches Auge ge&amp;ouml;ffnet.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Amerika (und UK), Du hast es besser" &amp;ndash; im englischsprachigen Raum scheint das l&amp;auml;ngst nicht mehr so ein Problem zu sein. Warum nicht das gleiche Selbstbewusstsein hier? &lt;a href="http://freespace.virgin.net/diri.gini/brian.htm" rel="external"&gt;Brian Stableford&lt;/a&gt; jedenfalls forderte in seiner Keynote &amp;bdquo;the GFF should explore the possibilities and and not only defend the phantastic against its critics&amp;ldquo;. Genau!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Defensivit&amp;auml;t kann nat&amp;uuml;rlich auch von einer gewissen Vereinzelung oder besser Insellage der heterogenen Gruppen, die sich mit Phantastik besch&amp;auml;ftigen, herr&amp;uuml;hren, denn man ist sich der argumentativen und anderer St&amp;auml;rken der anderen nicht unbedingt ausreichend bewusst. Dem genau kann nat&amp;uuml;rlich eine Organisation wie die GFF und eine offengehaltene Tagung wie die &amp;bdquo;Fremden Welten&amp;ldquo; Abhilfe verschaffen und hat dies auch in ersten Schritten schon getan. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;N&amp;auml;chstes Jahr Salzburg und 2012 Z&amp;uuml;rich werden das fortsetzen und die neuen und alten Bekanntschaften aus Hamburg werden die Inseln mit F&amp;auml;hren und Br&amp;uuml;cken verbinden, so dass man insgesamt &amp;uuml;ber die Gr&amp;uuml;ndungskonferenz sagen kann: Voller Erfolg!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-7891115906261306547?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=7891115906261306547' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=7891115906261306547' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=7891115906261306547'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=7891115906261306547'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=7891115906261306547' title='In fremden Welten. Impressionen von der Gründungskonferenz der GFF'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-1698420948771605615</id><published>2010-09-07T12:29:00.000+02:00</published><updated>2010-09-07T12:34:41.399+02:00</updated><title type='text'>Neue Kurz-Geschichte(?): Collage - Eine typische Bewerbung</title><content type='html'>Bewerbungsschreiben k&amp;ouml;nnen recht erhellend sein. Erhellendes &amp;uuml;ber das Individuum, eine Gruppe oder eine ganze Gesellschaft offenbaren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mal eine typische Bewerbung zusammengestellt, die ... sozusagen ... auf wahren Begebenheiten beruht. Und in der wir uns hoffentlich nicht mehr wiederfinden. Bitte sehr:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.polyoinos.de/stories/bewerbung.html" rel="self"&gt;Die Collage einer Bewerbung&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-1698420948771605615?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=1698420948771605615' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=1698420948771605615' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=1698420948771605615'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=1698420948771605615'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=1698420948771605615' title='Neue Kurz-Geschichte(?): Collage - Eine typische Bewerbung'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-6515494353338438827</id><published>2010-09-04T14:42:00.000+02:00</published><updated>2010-09-04T14:51:19.804+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meinung'/><title type='text'>Netzveröffentlichungen richtig einordnen. Appell für ein "Neues Lesen".</title><content type='html'>Neulich habe ich auf Facebook einen sich selbst verstetigenden Fehler begangen, als ich impulsiv die Story des Filmes &lt;em&gt;Inception&lt;/em&gt; als &amp;ldquo;genial&amp;rdquo; lobte. Aber zumindest brachte mich dieser Ausrutscher, im Zusammenspiel mit einem Artikel von Thomas Darnst&amp;auml;dt im &lt;em&gt;Spiegel&lt;/em&gt; - zum Nachdenken &amp;uuml;ber die Art und Weise wie wir im Internet lesen oder schreiben ... sollten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darnst&amp;auml;dt &amp;auml;u&amp;szlig;ert die Sorge, dass die Digitalisierung der &amp;Ouml;ffentlichkeit die &amp;Ouml;ffentlichkeit selbst zerst&amp;ouml;ren k&amp;ouml;nnte, denn der st&amp;auml;ndige und bleibende Zugriff auf nahezu alle im &amp;ouml;ffentlichen Raum erzeugten Daten bewirke, dass man sich nicht mehr in die &amp;Ouml;ffentlichkeit des Netzes traue: &lt;br /&gt;&amp;ldquo;Die erste Hoffnung des B&amp;uuml;rgers, der etwas Dummes gesagt hat, ist die, dass es keiner geh&amp;ouml;rt hat. Doch Google findet alles. Die zweite Hoffnung, dass es irgendwann in Vergessenheit ger&amp;auml;t. Doch digitale Speicher halten sehr lang.&amp;rdquo;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir reden dabei nicht &amp;uuml;ber Meineide, Steuerhinterziehung oder Ehebruch, sondern &amp;uuml;ber alle m&amp;ouml;glichen Dummheiten, die man so begehen kann. Wie beispielsweise die, einem Film Genialit&amp;auml;t zuzusprechen, auch wenn er sie im wahren Sinne des Wortes nicht hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch, doch; ich finde &lt;em&gt;Inception&lt;/em&gt; immer noch &amp;ldquo;genial&amp;rdquo; - aber eigentlich mehr so im Sinne von geil oder toll. Simon Spiegel, der durch ein sehr gutes Buch &amp;uuml;ber die Poetik des Science-Fiction-Films bekannt wurde, wies aber zurecht darauf hin, dass der Film doch einige Ungereimtheiten aufweise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Richtig. Und damit - das hat Simon jetzt netterweise nicht gesagt - kann man die Story schwerlich als wirklich genial bezeichnen, denn diese Schw&amp;auml;chen widersprechen dem, was man im Allgemeinen als genial ansieht (&amp;ldquo;genial&amp;rdquo; laut Fremdw&amp;ouml;rterduden: &amp;ldquo;gro&amp;szlig;artig, vollendet&amp;rdquo;).  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bl&amp;ouml;de Sache, oder? Der bekannte Autor, der landauf, landab &amp;uuml;ber die Phantastik doziert, macht einen solchen Fehler. Und jeder kann den jetzt &amp;ldquo;h&amp;ouml;ren&amp;rdquo; und das Netz wird ihn nicht mehr &amp;ldquo;vergessen&amp;rdquo;. Und das trifft auf Millionen anderer digitalisierter &amp;Auml;u&amp;szlig;erungen zu, die Millionen anderer Menschen jetzt oder sp&amp;auml;ter gerne wieder einfangen w&amp;uuml;rde ... Chef-Schelte, Kotz-Videos, Wutausbr&amp;uuml;che - was auch immer ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie geht man damit um? Neben der Verweigerung der Teilhabe gibt es eigentlich nur zwei M&amp;ouml;glichkeiten: Neues Schreiben (vorsichtigeres, zur&amp;uuml;ckhaltendes ... unehrliches Schreiben) aneignen oder Neues Lesen lernen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf die Verweigerung der vernetzten Kommunikation gehe ich jetzt nicht ein, das ist ein anderes Thema. Auch ein anderes Thema ist, dass man sich oftmals nicht verweigern kann, obwohl man dies vielleicht vorz&amp;ouml;ge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neues Schreiben (darunter f&amp;auml;llt auch das Posten von Video, Audio - gemeint ist jede &amp;lsquo;Laut&amp;auml;u&amp;szlig;erung&amp;rsquo; im Netz) ist im Grunde das, was die meisten Medien und Bildungsinstitutionen als Ratschlag anbieten: Sei vorsichtig! Denk drei Mal nach, bevor Du einmal schreibst! Halte m&amp;ouml;glichst viel zur&amp;uuml;ck! Denke strategisch! Stell Dich vorteilhaft dar!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja ja, das ist sicherlich das Kl&amp;uuml;gste ... Aber ist es auch das, was ich sein will? N&amp;ouml;&amp;ouml;. Denn das bin ich nicht, zumindest nicht nur. Ich bin nicht nur vorsichtig; ich bin impulsiv, manchmal einfach mitteilsam und will, wenn schon darstellen, dann mich darstellen, wie ich bin. Aber das ist nat&amp;uuml;rlich nur ein pers&amp;ouml;nliches Problem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor allen Dingen kollidiert das Neue Schreiben aber mit grundlegenden Freiheits- und Demokratiegedanken. Das kontrollierte Posten von Inhalten, die in erster Linie mit dem Blick auf ihre eigenpositive Wirkung angefertigt wurden, stellt nichts weniger dar als die Schere im Kopf und ist somit Zensur aus vorauseilendem Gehorsam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Freiheit und zu demokratischem Zusammenleben geh&amp;ouml;rt aber, sich gem&amp;auml;&amp;szlig; der eigenen &amp;Uuml;berzeugungen einzubringen. Es ist letztlich der ber&amp;uuml;hmte Habermas-/Apelsche herrschaftsfreie Diskurs, der vom Neuen Schreiben unterdr&amp;uuml;ckt wird und somit ein R&amp;uuml;ckschritt bis mindestens vor die gesellschaftspolitischen Erkenntnisse der sp&amp;auml;ten Sechziger des letzten Jahrhunderts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber da ist doch das Diktat des imaginierten Personalchefs oder des einem in zehn Jahren &amp;uuml;ber den Weg laufenden potentiellen Partners, die beide googeln k&amp;ouml;nnen ... Wie entkommt man denen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gar nicht. Denen kann man nur durch das Neue Schreiben entgegenkommen. Es sei denn nat&amp;uuml;rlich, diese beiden - und alle anderen Menschen - gew&amp;ouml;hnten sich das Neue Lesen an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Neue Lesen ist in erster Linie ein kontextbezogenes Lesen, das den Leser auffordert, die Umst&amp;auml;nde eines Postings immer mitzuber&amp;uuml;cksichtigen. Im Zeitungsartikel oder wissenschaftlichen Arbeit gelten andere Regeln, als im Small Talk. Privat kann heute &amp;ouml;ffentlich stattfinden und ist doch nicht das Gleiche wie eine Publikation. Und in sozialen Netzwerken kommt beides vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align:center;"&gt;&lt;img class="imageStyle" alt="IMG_8749" src="http://www.polyoinos.de/blog/start_files/img_8749.jpg" width="594" height="396"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:11px; "&gt;&amp;Ouml;ffentliche Kommunikation: nicht immer schlau oder sch&amp;ouml;n ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align:left;"&gt;Angebereien, Streiche, Unwahrheiten - das sind vollkommen normale zwischenmenschliche Vorkommnisse, die eben auch ihren Weg ins Netz finden k&amp;ouml;nnen. Auch L&amp;uuml;gen sind im t&amp;auml;glichen Miteinander n&amp;ouml;tig, um sich und andere zu sch&amp;uuml;tzen und zu schonen. All das ist im Netz ebenso entschuldbar - und sollte entschuldigt werden -, wie wir das &amp;uuml;blicherweise in der physischen Welt auch tun. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst so etwas Ekliges wie die Teilnahme an Cybermobbing (solange nicht gerade R&amp;auml;delsf&amp;uuml;hrerschaft beweisbar ist) ist gemein, kann aber prinzipiell entschuldbar sein. Wer meint, das nicht vergeben zu k&amp;ouml;nnen, sollte an das Glashaus derjenigen gruppendynamischen Prozesse denken, in denen er selbst gefangen ist. Das Neue Lesen geht jedenfalls ebenso nachsichtig mit den Internetteilnehmern um wie mit einem fassbaren Gegen&amp;uuml;ber, den Sie ja hoffentlich auch nicht sofort verdammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fast jeder Jugendliche hat auf einer Fete schon einmal Schei&amp;szlig; fabriziert, und es ist auch nicht unbedingt unterhaltsam, derartigem Unsinn auf YouTube zuzuschauen. Aber es disqualifiziert ihn oder sie auch in keiner Weise, wenn der Bl&amp;ouml;dsinn mal videotechnisch dokumentiert wurde. Also - Schwamm dr&amp;uuml;ber. Usw.: Unbequemes auch mal &amp;uuml;berlesen, nicht alles auf die Goldwaage legen, Nachsicht zeigen. Und selbst doch immer versuchen, sich an die Netiquette zu halten! Dann wird es schon was mit dem Netznachbarn ... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wir lernen m&amp;uuml;sse, ist, die neuen Formen der Schriftlichkeit richtig einzuordnen und sie nicht mit der alten Schriftlichkeit zu verwechseln. (Dazu geh&amp;ouml;ren, wie gesagt, auch Foto, Video und Audio - vielleicht sollten wir von neuen Formen unverg&amp;auml;nglicher Kommunikationsinhalte reden, wenn das nicht so sozio-b&amp;uuml;rokratisch kl&amp;auml;nge.) &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hat es ja auch schon einmal in &amp;auml;hnlicher Form gegeben. Die grandiose Briefkultur ab dem 18. Jahrhundert in ganz Europa unterschied sehr wohl die gelehrten publizierten Schriften von den manchmal auch gelehrten, oft aber auch einfach pers&amp;ouml;nlichen, frechen, unbedachten und flapsig dahingerotzten Briefen, ohne dass letztere gleich den Ruf ihrer Schreiber wie Voltaire, Goethe oder Heine in den Dreck gezogen h&amp;auml;tten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;F&amp;uuml;r den gef&amp;uuml;rchteten, angeblich IT-belesenen Personalchef unserer Zeit hei&amp;szlig;t das: Lerne das Neue Lesen! Trenne Privates von beruflich Relevantem und erinnere Dich vor allem daran, dass Du fr&amp;uuml;her in der Jugend und heute im Privatleben auch anders auftratest und -trittst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Wenn es dann aber bei aller hoffentlich nun einsetzenden Fairness doch einfach nicht zu ertragen ist, dass jemand sich so und so darstellt, dann ist es wahrscheinlich sowieso besser, dass diese beiden nicht beruflich zusammenkommen.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Neue Lesen ist jedenfalls dem zur Zeit viel vehementer geforderten Neuen Schreiben weit &amp;uuml;berlegen: Es ist ehrlicher, entspricht unserem sozialen Wesen viel mehr und es hilft, &amp;Ouml;ffentlichkeit und demokratische Teilhabe zu erhalten, die das Neue Schreiben durch die Schere im Kopf in der Tat bedroht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So, und jetzt r&amp;uuml;mpfen Sie bitte nicht mehr die Nase &amp;uuml;ber die &lt;em&gt;Castle Age&lt;/em&gt;-Battle Requests auf meiner Facebookseite, die geh&amp;ouml;ren n&amp;auml;mlich manchmal auch zu mir ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-6515494353338438827?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6515494353338438827' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6515494353338438827' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6515494353338438827'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6515494353338438827'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=6515494353338438827' title='Netzveröffentlichungen richtig einordnen. Appell für ein &amp;quot;Neues Lesen&amp;quot;.'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6215728839868214518.post-1697397793795565174</id><published>2010-07-30T07:38:00.000+02:00</published><updated>2010-07-30T10:47:51.854+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Phantastik'/><title type='text'>Traumfragment</title><content type='html'>&lt;em&gt;Nachdem ich heute Nacht ziemlich lange einen Traum getr&amp;auml;umt habe, in dem es um st&amp;auml;ndige Anstrengungen, &amp;Auml;ngste und diffus-gef&amp;auml;hrliche Situationen ging, wachte ich fr&amp;uuml;hzeitig auf und konnte mich nur  noch an das Ende des Traumes erinnern. Es war eine zutiefst traurige Szene, die man, bei entsprechend misanthropischer Grundstimmung, als gleichartiges Ende einer jeden Geschichte bezeichnen k&amp;ouml;nnte:&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[Die Szene scheint auf einer leeren Ebene zu spielen, unterbrochen nur von zackigen, aber nicht allzu gro&amp;szlig;en Gebilden, die ebenso gut Steine wie Schrott sein k&amp;ouml;nnten. Der Himmel ist gelb und h&amp;auml;ngt tief &amp;uuml;ber dem Land. Ein paar Wolkenfetzen - oder Rauch? - schweben nahe des Bodens in der Luft. Dieser Boden ist dreckig und von Pf&amp;uuml;tzen bedeckt.] &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie erhoben sich langsam und blickten m&amp;uuml;de &amp;uuml;ber die weite, desolate Ebene hinweg. Sie waren verschwitzt und stanken und viele bluteten. Und es waren nicht nicht mehr alle dabei, auch wenn die meisten es geschafft hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der junge Chris fragte: "Und das war es nun? Das war alles, was wir erreichen konnten?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ja", antwortet irgendjemand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Und das wird immer so sein?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ja."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Und deshalb werden wir immer diese Geschichte erz&amp;auml;hlen?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ja."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Chris sch&amp;uuml;ttelte den Kopf und begann loszustapfen ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="text-align:center;"&gt;&lt;img class="imageStyle" alt="IMG_9550" src="http://www.polyoinos.de/blog/start_files/img_9550.jpg" width="435" height="319"/&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:11px; "&gt;(Foto aus "Anwyn" von Juxart; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:11px; "&gt;&lt;a href="http://www.juxart.de" rel="external"&gt;www.juxart.de&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:11px; "&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6215728839868214518-1697397793795565174?l=polyoinos.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=1697397793795565174' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=1697397793795565174' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=1697397793795565174'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=1697397793795565174'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.polyoinos.de/blog/start1.php?id=1697397793795565174' title='Traumfragment'/><author><name>Dr. Frank Weinreich</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09129017295292208996</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.loghound.com/g/2005#thumbnail' width='21' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_8kCPaSBpogo/S8VloTUjW2I/AAAAAAAAAW4/KxeVmqp2150/S220/frank_ringcon06_6_1000x15000.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
